07 June 2026, 02:06

Junge Union fordert Umverteilung der Rentenmilliarden für Familien und Studierende

JU-Vorsitzender Winkel: Pensionserhöhung reduzieren, um BAföG und Elterngeld zu finanzieren

Junge Union fordert Umverteilung der Rentenmilliarden für Familien und Studierende

Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union und CDU-Mitglied, hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre Rentenpläne zu überarbeiten. In einem Interview mit der Bild am Sonntag schlug er eine geringere Erhöhung vor als ursprünglich vorgesehen. Sein Ziel ist es, die eingesparten Mittel stattdessen an junge Familien und Studierende umzuverteilen.

Winkel sprach sich dafür aus, die nächste Rentenerhöhung auf 3 Prozent zu begrenzen. Diese Rate läge zwar weiterhin über der Inflation, würde aber rund fünf Milliarden Euro freisetzen. Er betonte, dass eventuelle Haushaltseinsparungen gerecht über alle Altersgruppen verteilt werden müssten.

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Der Junge-Union-Chef kritisierte Pläne, die geplante BAföG-Erhöhung zu streichen und das Elterngeld zu kürzen. Solche Kürzungen würden junge Familien unzumutbar belasten, argumentierte er. Stattdessen schlug er vor, die freiwerdenden Gelder zu nutzen, um den BAföG-Wohngeldzuschuss zu modernisieren.

Winkel bestand zudem darauf, dass die Leistungen für das Elterngeld unverändert bleiben müssten. Seine Vorschläge zielen darauf ab, die Unterstützung für Rentner mit Investitionen in die jüngere Generation in Einklang zu bringen.

Die auf 3 Prozent begrenzte Rentenerhöhung würde zusätzliche Mittel für andere Prioritäten bereitstellen. Winkels Plan umfasst die Aktualisierung der Wohnunterstützung für Studierende sowie den Schutz der Elterngeldzahlungen. Nun bleibt abzuwarten, wie die Politik auf seine Anregungen reagiert.

Quelle