Julia Ruhs verlässt den NDR – und startet scharf bei der Bild-Zeitung
Julia Ruhs verlässt den NDR – und startet scharf bei der Bild-Zeitung
Julia Ruhs, eine der bekanntesten Medienpersönlichkeiten Deutschlands, wird ab 2026 die NDR-Sendung Klar nicht mehr moderieren. Der Sender hat die Zusammenarbeit mit ihr beendet, ohne eine offizielle Begründung zu nennen. Ruhs, die für ihre scharfe politische Kommentierung bekannt ist, wirft dem NDR vor, sie wegen ihrer bürgerlich-konservativen Haltung kaltzustellen.
Unterdessen hat sie eine neue Position als Kolumnistin bei der Bild gefunden, wo sie künftig zweimal im Monat zu politischen und gesellschaftlichen Themen Stellung beziehen wird.
Ruhs hat sich als eine der prägnantesten jungen Medienstimmen Deutschlands etabliert. Mit einem Hintergrund in Journalismus und Politikwissenschaft arbeitete sie für große Sender wie ARD und Bayerischen Rundfunk. Ihr für 2025 angekündigtes Buch Die links-grüne Meinungsmacht: Wie unser Land gespalten wird festigte ihren Ruf als mutige Kommentatorin.
Die Entscheidung des NDR, sie aus Klar zu entfernen, folgte Kritik, die Sendung sei unausgewogen und setze zu stark auf Emotionalisierung. Frank Beckmann, Fernsehprogrammdirektor des NDR, betonte, der Fokus liege auf Themen und nicht auf einzelnen Moderator:innen. Ruhs hingegen deutet an, dass ihre politische Haltung – sie ordnet sich selbst im bürgerlich-konservativen Spektrum ein, nah an FDP und CDU, aber nicht an der AfD – eine Rolle spielte. Sie behauptet, der NDR habe sie als "zu rechts" für den Sender eingestuft. Trotz dieses Rückschlags wird Ruhs nun eine regelmäßige Kolumne für die Bild mit dem Titel Mein Standpunkt schreiben. Marion Horn, Chefredakteurin und Vorsitzende der Bild-Redaktion, lobte sie als "messerscharfe Analytikerin" mit einer "furchtlosen, ungeschönten Perspektive" auf die Gesellschaft. Ruhs argumentiert zudem, dass die Scheu öffentlich-rechtlicher Sender vor kontroversen Themen Zuschauer:innen in Richtung radikalerer Medien treibe.
Ruhs’ Abschied vom NDR markiert eine Wende in ihrer Karriere, doch ihr Einfluss in den deutschen Medien bleibt ungebrochen. Mit ihrer neuen Kolumne bei der Bild wird sie weiterhin politische und gesellschaftliche Debatten prägen. Der Wechsel unterstreicht zudem die anhaltenden Spannungen um die ideologische Ausgewogenheit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
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