Jay-Z wehrt sich mit Verleumdungsklage gegen abgewiesene Vergewaltigungsvorwürfe
Claudia SeidelJay-Z wehrt sich mit Verleumdungsklage gegen abgewiesene Vergewaltigungsvorwürfe
Jay-Z hat sich offen zu einer abgewiesenen Klage wegen sexueller Übergriffe aus dem Jahr 2024 geäußert. Der Rapper bezeichnete die Vorwürfe als zutiefst verstörend und nannte sie haltlos. Mittlerweile hat er rechtliche Schritte gegen die Frau sowie ihr Anwaltsteam eingeleitet.
Der Fall begann, als eine Frau Jay-Z und Sean "Diddy" Combs beschuldigte, sie 2000 auf einer Party unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Die Klage wurde 2024 eingereicht, im Februar 2025 jedoch ohne Angabe von Gründen abgewiesen.
Jay-Z reagierte scharf auf die Anschuldigungen und nannte sie herzzerreißend. Er bestehe darauf, dass solche Vorwürfe niemals leichtfertig erhoben werden dürften, und betonte: "Man wirft so etwas nicht einfach jemandem an den Kopf – da muss man sich verdammt sicher sein." Zudem lehnte er jeden Vergleich ab und erklärte: "Ich kann keinen Vergleich akzeptieren – das liegt mir nicht im Blut."
Nach der Abweisung der Klage reichte Jay-Z eine Verleumdungsklage gegen die Anklägerin und ihre Anwälte ein. Seine rechtlichen Schritte werfen Erpressung und böswillige Verfolgung vor. Der Anwalt der Frau, Tony Buzbee, wies die neue Klage als "rechtlich unbegründet" zurück. Stand März 2026 läuft das Verleumdungsverfahren noch.
Der abgewiesene Fall wegen sexueller Übergriffe hat zu weiteren juristischen Auseinandersetzungen geführt. Jay-Z' Verleumdungsklage zieht sich hin, ohne dass eine Lösung in Sicht wäre. Der Rapper bleibt bei seiner Haltung, die ursprünglichen Vorwürfe seien unbegründet.






