29 June 2026, 02:14

IKEA setzt auf kompakte Filialen – der erste Mini-Markt ist eröffnet

Von 35.000 auf 2.950 Quadratmeter: Was steckt hinter Ikeas neuer Strategie von Mini-Möbelläden

IKEA setzt auf kompakte Filialen – der erste Mini-Markt ist eröffnet

IKEA ändert seine Verkaufsstrategie und setzt künftig auf kleinere Läden. Der erste dieser neuen, kompakteren Filialen hat bereits in Ingolstadt, Bayern, seine Türen geöffnet. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund sinkender Umsätze und sich wandelnder Einkaufsgewohnheiten.

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Die Filiale in Ingolstadt umfasst rund 2.950 Quadratmeter – deutlich weniger als die klassischen IKEA-Märkte mit etwa 35.000 Quadratmetern. Hier finden Kunden 2.650 Artikel zum Mitnehmen sowie rund 1.000 Ausstellungsstücke, die bestellt werden können. Die neuen Standorte dienen vor allem als Schauräume und Beratungszentren, während die meisten Käufe online getätigt und nach Hause geliefert werden.

Weltweit plant IKEA zunächst die Eröffnung von 20 solchen Läden, weitere sollen folgen. Auch in Deutschland sind mehrere neue, kleinere Filialen Teil der Expansionsstrategie. Peter Jelkeby, Deutschland-Chef von IKEA, betonte, dass das kompakte Format die Zukunft des Wachstums prägen werde.

Die Neuausrichtung ermöglicht es dem Unternehmen, auch in Regionen Fuß zu fassen, in denen große Märkte wirtschaftlich nicht tragbar wären. Gleichzeitig reagiert IKEA damit auf die Konkurrenz durch Online-Händler wie Temu und einen schwächelnden Möbelmarkt. Allein in Deutschland erzielt der schwedische Möbelriese bereits Online-Umsätze von fast 1,5 Milliarden Euro – das entspricht einem Viertel des Gesamtumsatzes.

Das neue Filialkonzept markiert einen deutlichen Wandel für IKEA. Die kleineren Standorte sollen den Online-Vertrieb ergänzen und helfen, sich an die veränderten Kundenerwartungen anzupassen. Das Unternehmen erhofft sich von diesem Ansatz vor allem in Märkten Wachstum, in denen große Möbelhäuser kaum realisierbar sind.

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