Ibrahim Maza: Algeriens neuer Stern am Fußballhimmel glänzt beim Afrika-Cup
Emilia KönigIbrahim Maza: Algeriens neuer Stern am Fußballhimmel glänzt beim Afrika-Cup
Algeriens Nationalmannschaft hat beim Afrika-Cup zwei neue Stars entdeckt. Luca Zidane, der Sohn der Fußballlegende Zinédine Zidane, sorgte bereits vor Turnierbeginn für Schlagzeilen. Gleichzeitig hat sich der 20-jährige Mittelfeldspieler Ibrahim Maza mit herausragenden Leistungen zum Shootingstar des Teams entwickelt.
Mazas Weg begann in Berlin, wo er sich in der Jugendabteilung von Hertha BSC hocharbeitete. Mit nur 17 Jahren gab er sein Bundesliga-Debüt, bevor er im Januar 2025 für 12 Millionen Euro zu Bayer Leverkusen wechselte. Unter dem Spitznamen „Mazadona“ entschied er sich im Herbst 2024 für die algerische Nationalmannschaft, nachdem er in Deutschlands Mittelfeld auf starke Konkurrenz gestoßen war.
Beim Afrika-Cup erzielte Maza sein erstes Länderspieltor beim 3:0-Sieg Algeriens gegen den Sudan. Es folgte eine überzeugende Vorstellung gegen Äquatorialguinea, wofür ihn Trainer Vladimir Petković lobte. Der Coach hob Maza gemeinsam mit anderen jungen Talenten wie Anis Hadj Moussa und Fares Chaïbi als Schlüsselspieler für Algeriens Zukunft hervor.
Zidane hingegen hatte sich bereits vor dem Turnier für Algerien und gegen Frankreich entschieden – eine Wahl, die sich auszahlte. Er stand in den entscheidenden Auftaktspielen auf dem Platz, darunter der 3:0-Erfolg gegen den Sudan und der knappe 1:0-Sieg über Burkina Faso.
Um Mazas Zukunft ranken sich nun Gerüchte: Der FC Barcelona soll seine Leistungen genau beobachten. Vereinsscouts waren bei Algeriens Spielen anwesend, und Trainer Hansi Flick habe laut Berichten bereits Interesse signalisiert. Offizielle Angebote gibt es zwar noch nicht, doch Spekulationen deuten darauf hin, dass Barcelona zuschlagen könnte, bevor sein Marktwert weiter steigt.
Der Afrika-Cup hat sowohl Zidane als auch Maza in den Fokus gerückt. Die Leistungen des jungen Mittelfeldspielers haben Top-Klubs in Europa aufmerksam werden lassen, während Zidanes Entscheidung für Algerien sich als wegweisend erwiesen hat. Ihre Beiträge könnten nicht nur den Turnierverlauf Algeriens prägen, sondern auch ihre eigenen Karrieren in den kommenden Monaten entscheidend beeinflussen.