Hertha BSCs späte Aufholjagd bringt Hoffnung – doch der Aufstieg ist verpasst
Emilia KönigHertha BSCs späte Aufholjagd bringt Hoffnung – doch der Aufstieg ist verpasst
Hertha BSCs jüngste Aufwärtstendenz bringt Hoffnung in eine schwierige Saison
Nach der enttäuschenden 2:5-Niederlage gegen den SC Paderborn Ende Februar hat Hertha BSC einen bemerkenswerten Lauf hingelegt und in den letzten vier Spielen drei Siege eingefahren. Trotz dieser Steigerung hat Trainer Stefan Leitl eine direkte Rückkehr in die Bundesliga bereits ausgeschlossen.
Der Wendepunkt für die Berliner lag etwa drei Wochen vor dem 14. März 2026. Nach der deutlichen Niederlage gegen Paderborn fand die Mannschaft neu zusammen und lieferte eine beeindruckende Serie ab: In den folgenden fünf Partien gab es drei Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage. Mit zehn Punkten aus vier Spielen – die beste Bilanz der Liga in diesem Zeitraum – unterstrich das Team seine wiedergewonnene Stärke.
Besonders überzeugend präsentiert sich Hertha in der Offensive: Mit 21 Toren in der Rückrunde ist die Mannschaft das torgefährlichste Team der Liga. Stand 22. März belegt der Club mit 44 Punkten aus 27 Spielen den sechsten Platz, liegt aber weiterhin sieben Zähler hinter dem Relegationsplatz zurück.
Verteidiger Kevin Sessa, der aufgrund der Verletzung von Kennet Eichhorn die letzten vier Partien von Beginn an bestritt, blickt auf eine durchwachsene Saison zurück. Wiederkehrende Verletzungen und mangelnde Konstanz hätten den Aufstiegskampf erschwert, so Sessa. Zwar sehe er im Kader das Potenzial für die Spitze, doch sei das Team oft "stark, aber unvollständig" wegen physischer Probleme gewesen.
Trotz seiner soliden Leistungen bekräftigt Sessa seine Verbundenheit mit Hertha BSC. Mit einem Vertrag bis Sommer 2027 wies er Spekulationen über einen vorzeitigen Wechsel zurück. Sein Fokus liege nun darauf, die Saison stark zu beenden.
Die jüngste Wiederbelebung zeigt, was in Hertha BSC steckt – für den direkten Aufstieg kommt sie jedoch zu spät. Mit sieben Punkten Rückstand auf die Relegation geht es nun darum, den Schwung in den verbleibenden Spielen zu halten. Sessas Einsatzbereitschaft und die verbesserte Form der Mannschaft deuten darauf hin, dass dieser Aufwärtstrend auch in die nächste Saison getragen werden soll.






