Henkel spaltet sich auf: Zwei Tochtergesellschaften entstehen bis 2026
Claudia SeidelHenkel spaltet sich auf: Zwei Tochtergesellschaften entstehen bis 2026
Henkel hat seine Pläne vorangetrieben, das Unternehmen in eigenständige Tochtergesellschaften aufzuspalten. Der Vorstand des Konzerns billigte die Ausgliederung der Sparten Consumer Brands und Klebstofftechnologien in rechtlich selbstständige Einheiten. Die Aktionäre gaben auf der Hauptversammlung Ende April 2026 die endgültige Zustimmung.
Die Entscheidung zur Umstrukturierung traf der Henkel-Vorstand nach sorgfältiger Prüfung. Sowohl der Bereich Consumer Brands als auch die Sparte Klebstofftechnologien werden künftig als unabhängige Tochtergesellschaften unter dem Dach der Muttergesellschaft agieren. Rechtlich begleitet wurde die Transaktion von der Kanzlei Hengeler Mueller, die in Fragen des Gesellschafts-, Arbeits-, Immaterialgüter- und öffentlichen Rechts beriet.
Noch vor der Abstimmung der Aktionäre hatte Henkel bereits eine Abspaltungsvereinbarung unterzeichnet. Zudem wurden Übergangs-Leasingrückkaufregelungen für die ausgegliederten Geschäftseinheiten getroffen. Auf der Hauptversammlung am 27. April 2026 wurde der Umstrukturierungsplan offiziell gebilligt und damit der Weg für die Umsetzung freigemacht.
Durch die Aufspaltung werden Henkels beiden großen Divisionen künftig als eigenständige Rechtseinheiten operieren. Der Schritt folgt auf umfassende rechtliche und operative Vorbereitungen, darunter die Einbindung externer Berater sowie Leasingrückkaufvereinbarungen. Die Neugliederung kann nun wie geplant umgesetzt werden.






