16 April 2026, 10:06

Handwerk in Steinfurt kämpft mit Energiekosten und neuen Vergaberegeln ab 2026

Offenes Buch mit dem Titel "Mechanic Institution, for the Advantage of Masters, Journeymen, and Apprenticeships", wahrscheinlich ein Vorschlag zur Gründung einer mechanischen Institution.

Handwerk in Steinfurt kämpft mit Energiekosten und neuen Vergaberegeln ab 2026

Vertreter der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf und des Kreises Steinfurt trafen sich kürzlich zu ihrer jährlichen Zusammenkunft. Gastgeber war Landrat Dr. Martin Sommer, der mit den Teilnehmern zentrale Herausforderungen des lokalen Handwerks erörterte – von steigenden Kosten bis hin zu neuen Vergaberegeln, die ab 2026 gelten sollen.

Die Veranstaltung fand im Kreishaus statt, wo Landrat Dr. Martin Sommer und Obermeister Heinz-Bernd Lohmann die Gespräche leiteten. Die Teilnehmer wiesen auf die zunehmende Belastung der Betriebe durch explodierende Energiekosten hin, die auch durch die Spannungen im Iran mitverursacht werden. Zudem wurden Lieferkettenstörungen und Investitionszögerlichkeit als drängende Probleme genannt.

Ein zentrales Thema waren die neuen öffentlichen Vergaberegeln, die in Nordrhein-Westfalen ab dem 1. Januar 2026 in Kraft treten. Dr. Sommer und Frank Tischner betonten, dass diese Regelungen dem Handwerk mehr Flexibilität und weniger Bürokratie bieten könnten. Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit unterstrichen, gegen Schwarzarbeit vorzugehen, da diese das Sozialsystem untergrabe.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Unterstützung bei Betriebsübergaben und -übernahmen, wobei der Kreis und die WESt Beratungsangebote bereitstellen. Die Teilnehmer hoben zudem die Bedeutung der dualen Berufsausbildung für stabile Karrierewege junger Menschen und die Lösung von Nachfolgeproblemen in Handwerksbetrieben hervor.

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Die Veranstaltung endete mit einer Würdigung der vertrauensvollen und engen Zusammenarbeit zwischen Kreis und Handwerkerschaft.

Die jährliche Zusammenkunft unterstrich die fortlaufende Kooperation zwischen lokalen Behörden und Handwerksvertretern. Angesichts der bevorstehenden Vergaberegeln und anhaltender wirtschaftlicher Belastungen werden die Unternehmen in der Region auch künftig auf dieses Unterstützungsnetzwerk für Orientierung und Stabilität setzen.

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