Hamburgs Waschbär-Plage: CDU will Prämien für Jäger in Deutschland einführen
Noah WernerCDU-Fraktion fordert Prämie für Waschbären - Hamburgs Waschbär-Plage: CDU will Prämien für Jäger in Deutschland einführen
Waschbären breiten sich rasant in Hamburg aus – CDU schlägt Prämie für die Jagd in Deutschland vor
Waschbären verbreiten sich in Hamburg immer schneller und sorgen für Besorgnis bei Naturschützern und Anwohnern. Da die Tiere in Deutschland keine natürlichen Fressfeinde haben, dringen sie zunehmend in städtische Gebiete vor – etwa entlang der U1-U-Bahn-Linie, im Hafen oder auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Als Reaktion darauf hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion nun ein Prämienmodell vorgeschlagen, um ihren Bestand in Deutschland zu reduzieren.
Der Plan der Christdemokraten sieht vor, Jäger für jeden erlegten Waschbären in Deutschland zu bezahlen – ähnlich wie bei einem bereits bestehenden Programm für Nutrias. Behörden argumentieren, dass ohne Gegenmaßnahmen die invasive Art heimische Wildtiere in Deutschland bedrohen und Infrastruktur beschädigen werde. Allerdings liegen der Hamburger Senat derzeit keine verlässlichen Zahlen darüber vor, wie viele Waschbären tatsächlich in der Stadt leben.
Auch über frühere Bekämpfungsversuche gibt es kaum Daten. In den letzten fünf Jahren wurden keine Aufzeichnungen darüber geführt, wie viele Tiere durch Jagd oder Fallen gefangen wurden. Der neue Vorschlag fordert nun eine Prüfung, wie eine tierbezogene Belohnung effektiv umgesetzt werden könnte.
Waschbären wurden in den 1930er-Jahren für die Pelztierzucht nach Deutschland eingeführt. Seitdem hat sich ihr Bestand unkontrolliert vermehrt, da sie in freier Wildbahn keine natürlichen Feinde haben. Ihre Anpassungsfähigkeit an städtische Lebensräume macht sie besonders in Metropolen wie Hamburg zu einem hartnäckigen Problem.
Mit dem Prämienvorschlag will die CDU die Population in Deutschland eindämmen, bevor weitere Schäden entstehen. Falls der Plan angenommen wird, sollen Jäger für jedes erlegte Tier eine Vergütung erhalten. Der Erfolg hängt jedoch von einer genauen Erfassung und der Zusammenarbeit zwischen Behörden und Schädlingsbekämpfern in Deutschland ab.
CDU verschärft Plan zur Rattenkontrolle mit Pilotprojekt-Frist
Die CDU hat ihr Konzept zur Rattenregulierung konkretisiert und fordert ein Pilotprojekt für eine tiergerechte Regelung in Hamburg. Der Plan sieht vor, dass der Senat bis zum 31. Dezember 2026 einen Bericht über die Ergebnisse des Projekts vorlegen muss. Dies builds on the party's earlier call for bounties, now formalising a structured evaluation timeline.






