Hamburgs Verkehrsbetriebe rüsten sich mit neuen Kräften für die Zukunft
Noah WernerBus- und Bahnunternehmen melden stabile Personalstärken - Hamburgs Verkehrsbetriebe rüsten sich mit neuen Kräften für die Zukunft
Hamburgs Verkehrsbetriebe bestätigen, dass sie derzeit keine Fahrermangel-Probleme haben. Dennoch bauen mehrere Unternehmen ihre Belegschaften aktiv aus, um sich auf künftige Anforderungen vorzubereiten. In den Bereichen Fähren, Busse und Schienenverkehr laufen neue Ausbildungsprogramme und Rekrutierungskampagnen an.
Der Fährenbetreiber Hadag bildet nach eigenen Angaben eigene Schiffsführer aus, da externe Einstellungsmöglichkeiten begrenzt seien. Das Unternehmen plant, in diesem Jahr zehn neue Kapitäne einzustellen. Dieser Schritt folgt auf anhaltende Probleme mit ausgefallenen Fährenverbindungen und verkürzten Routen, wobei die genauen Gründe für den Personalausbau unklar bleiben.
Die Hochbahn, Betreiberin der U-Bahn und Busse in der Stadt, hält ihre Belegschaft durch gezielte Rekrutierungsmaßnahmen stabil. Gleichzeitig erwartet die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, bis Ende 2024 ausscheidende Busfahrer durch neu ausgebildetes Personal ersetzen zu können.
Auch die S-Bahn Hamburg bereitet sich auf den natürlichen Personalwechsel vor und bietet 50 Ausbildungsplätze an. Zudem strebt der Schienenverkehrsbetreiber an, monatlich zehn Quereinsteiger als Lokführer einzustellen. Diese Maßnahmen sollen die Kontinuität trotz natürlicher Fluktuation im Personalbestand sichern.
Hamburgs Verkehrsunternehmen ergreifen proaktiv Schritte, um die Zuverlässigkeit ihrer Dienstleistungen zu gewährleisten. Die Ausbildung neuer Mitarbeiter und der Ausbau der Rekrutierungsbemühungen sollen helfen, die künftige Nachfrage zu decken. Aktuell geben die Unternehmen keine akuten Personalengpässe an, bereiten sich jedoch auf langfristige Stabilität vor.