Hamburgs erste Tanz-Triennale feiert Vielfalt und Vernetzung in der Stadt
Claudia SeidelHamburgs erste Tanz-Triennale feiert Vielfalt und Vernetzung in der Stadt
Hamburg startet erste Tanz-Triennale – ein großes Kulturprojekt mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes
Hamburg hat seine erste Tanz-Triennale ins Leben gerufen, eine bedeutende kulturelle Initiative, die von der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird. Das Festival vereint das Hamburg Ballett, Kampnagel und das K3 – Zentrum für Choreographie/Tanzplan Hamburg und verspricht eine vielseitige Feier des Tanzes in all seinen Facetten quer durch die Stadt.
Eröffnet wurde die Triennale offiziell mit der City Parade, die Hamburgs Straßen in eine lebendige Bühne verwandelte. Über 500 Tänzer:innen aus mehr als 30 Gruppen traten auf und zeigten die Vielfalt der lokalen Tanzszene. Die Parade stand zugleich symbolisch für einen Stabwechsel – sie verband das Event mit der 9. Fotografie-Triennale.
Bis zum 21. Juni bietet das Festival über 40 Veranstaltungen in Theatern, Museen, Skateparks und öffentlichen Räumen. Zu den Highlights zählt Chiara Bersanis gefeiertes Solo-Stück Seeking Unicorns, das für ungewöhnliche Spielorte konzipiert wurde. Zudem gibt es Moving Meetings und Fachforen, die den Austausch zwischen Tänzer:innen, Kollektiven und Institutionen fördern sollen.
Beteiligt sind lokale Einrichtungen wie die Contemporary Dance School Hamburg und die HipHop Academy ebenso wie internationale Gruppen. Die Initiative zielt darauf ab, Hamburgs Tanzszene enger zu vernetzen und dem Publikum intellektuelle, körperliche und ästhetische Erlebnisse zu bieten.
Die Tanz-Triennale will die Verbindungen innerhalb der Hamburger Tanzwelt stärken – besonders nach jüngsten Kontroversen. Sie bietet Künstler:innen aller Ebenen eine Plattform, um sich zu vernetzen und aufzutreten. Mit ihrer breiten Ausrichtung und inklusiven Haltung markiert das Festival einen wichtigen Moment für das kulturelle Leben der Stadt.






