Hagenbad führt schärfere Regeln nach tödlichen Badeunfällen ein
Hagenbad GmbH startet neue Sicherheitsinitiative zur Vermeidung von Ertrinkungsunfällen
Die Hagenbad GmbH hat eine neue Sicherheitskampagne gestartet, um das Ertrinkungsrisiko in ihren Schwimmbädern zu verringern. Anlass sind zwei tragische Vorfälle im Westfalenbad innerhalb der letzten zwei Jahre. Strengere Einlassregeln und Aufklärungsprogramme gelten nun für alle Besucher.
In den vergangenen zwei Jahren ertranken im Westfalenbad ein fünfjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge. Diese Unfälle veranlassten die Hagenbad GmbH, die das Hallenbad sowie die Freibäder in Hagen betreibt, zum Handeln.
Ab dem 1. April müssen Kinder unter zehn Jahren von einer Aufsichtsperson begleitet werden, die mindestens 16 Jahre alt ist. Jede erwachsene Person darf dabei höchstens zwei Kinder unter zehn Jahren gleichzeitig beaufsichtigen. Zudem erhalten Kinder unter 14 Jahren ohne das Bronze-Schwimmabzeichen keinen Zutritt mehr ohne Begleitung. Das Personal wird stichprobenartig die Einhaltung der neuen Vorschriften überprüfen.
Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, veranstaltet die Hagenbad GmbH Aufklärungstage, bei denen Familien über Gefahren im Schwimmbad und richtiges Verhalten in Notfällen informiert werden. Das Westfalenbad erweitert zudem sein Kursangebot: Es gibt 12 Gewöhnungskurse für Kleinkinder sowie 35 Anfängerkurse bis zum Silber-Schwimmabzeichen.
Ziel der Maßnahmen ist es, künftige Unfälle durch strengere Aufsichtspflichten und bessere Schwimmfähigkeiten zu verhindern. Familien, die das Westfalenbad oder die Hagener Freibäder besuchen, müssen ab diesem Monat die neuen Einlassbestimmungen beachten.






