09 March 2026, 16:05

Grüne-Wahlkampf mit Brezel-Tattoos: Warum Özdemir sein Versprechen brach

Ein Mann im Anzug steht entschlossen vor einer Tür, die mit "Ein demokratischer Wähler" beschriftet ist.

Warum Özdemir noch kein Brezel-Tattoo hat - Grüne-Wahlkampf mit Brezel-Tattoos: Warum Özdemir sein Versprechen brach

Bei den Europawahlen 2024 nahm der Wahlkampf der Grünen eine ungewöhnliche Wendung: Mehrere Freiwillige gelobten, sich Brezel-Tattoos stechen zu lassen, falls ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt wären. Doch trotz des Siegs kam es bei Parteichef Cem Özdemir selbst nicht zum versprochenen Tattoo.

Die skurrile Idee war ursprünglich als lockere Abmachung unter den Helferinnen und Helfern entstanden. Sollte die Partei gewinnen, wollten sie den Moment mit einem dauerhaften Symbol feiern – in Form einer Brezel. Die Tattoo-Maschine für diese symbolträchtigen Markierungen steht zwar weiterhin bereit, doch ihr prominentester Kunde verzichtete.

Özdemir hatte kurz mit dem Gedanken gespielt, sich anzuschließen. Letztlich zog er sich jedoch zurück und verwies auf seine frühere Kritik an Tattoos. Seine früheren Äußerungen zu dem Thema machten die Entscheidung nicht einfacher. Während die Freiwilligen ihr Versprechen hielten, blieb der Wahlgewinner der Grünen ohne Tattoo.

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Es gibt keine offiziellen Aufzeichnungen darüber, dass Özdemir das Brezel-Tattoo jemals tatsächlich stach – oder sich öffentlich dazu äußerte. Die spielerische Tradition des Wahlkampfs lebt nur bei den Freiwilligen weiter, die ihr Versprechen einlösten. Vorerst bleibt der Grünen-Chef jedenfalls ohne Tattoo.

Quelle