25 May 2026, 02:05

Geburtenrate auf Rekordtief: Elterngeld-Kürzungen verschärfen die Familienkrise

Former Family Minister Giffey Warns Against Cuts to Parental Allowance

Geburtenrate auf Rekordtief: Elterngeld-Kürzungen verschärfen die Familienkrise

Deutschlands Geburtenrate erreicht Tiefstand seit 1946 – Debatte über Kürzungen beim Elterngeld sorgt für Aufruhr

Die Geburtenrate in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit 1946 gesunken. Nun entzünden sich Diskussionen über mögliche Kürzungen beim Elterngeld – und lösen Besorgnis bei Politikern und Familienverbänden aus. Gerüchten zufolge könnte Familienministerin Karin Prien (CDU) die Mittel um rund 350 Millionen Euro kürzen, um Sparziele zu erreichen.

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Das staatliche Elterngeld, das seit seiner Einführung 2007 weitgehend unverändert blieb, ersetzt Eltern einen Teil ihres Einkommens, während sie sich um ihr Kind kümmern. Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey (SPD) sprach sich vehement gegen die geplanten Streichungen aus. Die Leistungen hätten sich bewährt, um Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern, betonte sie. Zudem trugen sie dazu bei, Karriereunterbrechungen zu verkürzen und den Wiedereinstieg in den Job zu erleichtern.

Giffey befürwortet Reformen, die eine gerechtere Aufteilung der Elternzeit zwischen den Partnern fördern. Britta Altenkamp, Vorsitzende des Zukunftsforums Familie (ZFF), unterstützte diesen Vorstoß und forderte stärkere Anreize, um die Care-Arbeit gleichberechtigter zu verteilen. Die aktuelle Debatte über Kürzungen bezeichnete sie als ein „verheerendes Signal“ für Familien.

Auch Wolfgang Kubicki, Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), lehnte die geplanten Einschnitte ab. Die Diskussionen kommen zu einer Zeit, in der Deutschland mit einem historischen Geburtenrückgang konfrontiert ist – und damit langfristige demografische Herausforderungen aufwirft.

Sollten die Kürzungen beim Elterngeld umgesetzt werden, könnte sich die Unterstützung für Familien in einer Phase sinkender Geburtenzahlen grundlegend ändern. Betroffen wären vor allem die Möglichkeiten von Eltern, Beruf und Kinderbetreuung zu vereinbaren. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei Familienministerin Karin Prien – in den kommenden Wochen wird sich zeigen, wie es weitergeht.

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