Fusion der Feuerwehren in Grasleben rettet Standorte vor der Schließung
Greta WagnerFusion der Feuerwehren in Grasleben rettet Standorte vor der Schließung
Die Samtgemeinde Grasleben hat eine umfassende Umstrukturierung ihrer Feuerwehrdienste beschlossen. Die beiden Freiwilligen Feuerwehren aus Rennau und Rottorf werden zu einer gemeinsamen Einheit unter dem Namen Freiwillige Feuerwehr Hasenwinkel fusioniert. Der Beschluss erfolgte vor dem Hintergrund von Personalengpässen, die beide Standorte mit der Schließung bedrohten.
Der Gemeinderat stimmte für die Zusammenlegung, nachdem beide Wehren unter die gesetzlich vorgeschriebene Mindestpersonalstärke gefallen waren. Ohne die Fusion hätten sie vollständig aufgelöst werden müssen. Bürgermeister Gero Janze zeigte sich zufrieden mit der Lösung und bezeichnete sie als notwendigen Schritt, um die Notfallversorgung in der Region aufrechtzuerhalten.
Im Rahmen der Neuerungen wurde zudem der Verkauf des TSF-W-Löschfahrzeugs aus Rennau beschlossen. Es soll durch ein Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt werden, das besser zur neuen Struktur passt. Auch die Führungspositionen wurden neu besetzt: Christin Bilz, derzeit stellvertretende Wehrführerin in Ahmstorf, übernimmt zum Jahresende das Amt von Christian Fohlert. Janze lobte ihr langjähriges Engagement und bezeichnete sie als "hervorragende Besetzung" für die Position.
Nikolas Müller bleibt unterdessen stellvertretender Wehrführer, wechselt jedoch in die neue Einheit Hasenwinkel. Die Fusion soll bis zum 1. Januar 2027 abgeschlossen sein, um beiden Wehren ausreichend Zeit für die Integration von Abläufen und Personal zu geben.
Durch die Zusammenlegung bleibt der Brandschutz in der Region ohne Unterbrechung gewährleistet. Sowohl Rennau als auch Rottorf behalten ihre Standorte, treten jedoch künftig unter dem Namen Hasenwinkel auf. Die Änderungen sichern zudem die Kontinuität in der Führung, da erfahrene Kräfte Schlüsselpositionen übernehmen.






