17 June 2026, 20:03

Funk rechtfertigt umstrittenen Instagram-Post über die Bibel als "Mondmüll"

Funk verteidigt "Bibel ist Müll"-Beitrag

Funk rechtfertigt umstrittenen Instagram-Post über die Bibel als "Mondmüll"

Funk verteidigt Instagram-Post, der die Bibel als „Müll“ bezeichnet

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Die jugendorientierte Digitalplattform Funk, ein gemeinsames Angebot von ARD und ZDF, hat einen Instagram-Beitrag verteidigt, in dem die Bibel als „Müll“ bezeichnet wurde. In dem Post wurden auch andere Gegenstände aufgelistet, die auf dem Mond zurückgelassen wurden – darunter Asche, Golfbälle und menschliche Ausscheidungen. Die Formulierung löste eine Debatte über ihre beabsichtigte Bedeutung und den Kontext aus.

In dem Beitrag zählte Funk die Bibel zu den Objekten, die als „Müll auf dem Mond“ klassifiziert wurden. Später präzisierte die Plattform, dass der Begriff „Müll“ sich auf nicht natürlich vorkommende Dinge beziehe und nicht abwertend gemeint sei. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass bestimmte Objekte wie Mondgestein bei der Rückführung zur Erde Vorrang vor anderen – etwa menschlichen Abfällen – hätten.

Funk stand bereits in der Vergangenheit in der Kritik, weil Inhalte als christenfeindlich wahrgenommen wurden. Dazu zählte etwa die Verwendung von „v. u. Z.“ (vor unserer Zeitrechnung) anstelle der gängigen Abkürzung „v. Chr.“ (vor Christus) in einem früheren Post. Das Redaktionsteam wies Vorwürfe zurück, sich bewusst von christlicher Terminologie distanzieren zu wollen, und begründete die Wahl der Abkürzung mit Neutralität.

Laut Wörterbüchern bezeichnet „Müll“ festen Abfall aus Haushalten oder Betrieben. Der Begriff kann jedoch auch unbrauchbare oder sinnlose Dinge umfassen, wie das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache und der Duden erläutern. Funk betonte, der Beitrag habe lediglich nicht-natürliche Objekte auf dem Mond kategorisieren sollen. Die Erklärung der Plattform konzentrierte sich auf die wörtliche Bedeutung von „Müll“ – ohne beleidigende Absicht. Die Diskussion zeigt, wie stark die redaktionellen Entscheidungen von Funk unter Beobachtung stehen.

Quelle