28 April 2026, 20:13

Freiwillige helfen Landwirten im Südschwarzwald gegen Wolfsprobleme

Schwarzes und weißes Foto einer Herde Kühe, die auf einer bewaldeten Fläche grasen, mit Text am unteren Rand.

Freiwillige helfen Landwirten im Südschwarzwald gegen Wolfsprobleme

Im Sommer 2026 schlossen sich rund 30 Freiwillige zusammen, um Landwirte im Südschwarzwald zu unterstützen. Ihr Einsatz galt vor allem der Entlastung von zusätzlichem Arbeitsaufwand, der durch die verschärften Schutzmaßnahmen für Wölfe entstanden war. Gleichzeitig sollte die Initiative die Verbindung zwischen der regionalen Landwirtschaft und der Bevölkerung stärken.

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Die Helferinnen und Helfer waren auf zwei Höfen in Lenzkirch und Elzach-Yach im Einsatz. Sie reparierten Zäune, rodeten dichtes Gestrüpp und verstärkten Weidetore, um die Koppeln zu sichern. Neben der praktischen Arbeit informierten sie sich über die Wolfsbeobachtung in der Region und die aktuellen Entwicklungen.

Die Gruppe setzte sich aus einem bunten Mix zusammen: Studierende, langjährige Aktivistinnen und Aktivisten sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger, die helfen wollten. Die Plätze waren schnell vergeben – ein Zeichen für das große öffentliche Interesse am Thema. Die Landwirte begrüßten die Unterstützung, da die strengeren Schutzvorgaben ihren Arbeitsalltag zusätzlich belasteten.

Die Aktion war Teil eines übergeordneten Projekts zum Herdenschutz. Ziel war es nicht, professionelle Arbeitskräfte zu ersetzen, sondern gemeinschaftliche Solidarität zu zeigen. Durch die Mithilfe bei traditionellen Bewirtschaftungsmethoden erhielten die Freiwilligen zudem ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen, vor denen die Bäuerinnen und Bauern stehen.

Die Initiative brachte den Landwirtinnen und Landwirten dringend benötigte Entlastung und förderte zugleich den Austausch zwischen Anwohnerinnen, Anwohnern und der Landwirtschaft. Da Wölfe mittlerweile zum Landschaftsbild gehören, helfen solche Projekte, den Artenschutz mit den Bedürfnissen der Landwirtschaft in Einklang zu bringen. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass das Engagement auch in den kommenden Jahren weitere Menschen motiviert, sich einzubringen.

Quelle