Foresight setzt auf Mirai Power: Deutscher Speichermarkt wächst rasant
Noah WernerForesight setzt auf Mirai Power: Deutscher Speichermarkt wächst rasant
Foresight investiert in Mirai Power – deutschen Speicherspezialisten mit rasantem Wachstum
Foresight hat sich an Mirai Power beteiligt, einem schnell wachsenden deutschen Anbieter von Batteriespeichern. Der Deal fällt in eine Phase des rasanten Ausbaus des heimischen Energiespeichermarktes, dessen Kapazität mittlerweile 18,2 Gigawattstunden (GWh) übersteigt. Das 2023 gegründete Unternehmen Mirai Power will mit der neuen Finanzspritze sein Wachstum weiter beschleunigen.
Die Investition erfolgte über den Foresight Energy Infrastructure Partners II (FEIP II), einen Fonds, der 2025 aufgelegt wurde. FEIP II hat bereits Investitionszusagen in Höhe von 1,64 Milliarden Pfund eingeworben. Mit der Beteiligung an Mirai Power verfolgt der Fonds sein Ziel, einen paneuropäischen Independent Flexibility Provider aufzubauen – also einen unabhängigen Anbieter flexibler Energieinfrastruktur.
Mirai Power betreut aktuell ein Projektportfolio mit einer Leistung von 12,5 Gigawatt (GW) in Deutschland. Das Unternehmen ist auf netzgebundene Großspeicher spezialisiert, entwickelt aber auch ausgewählte Projekte auf Verteilnetzebene. Mit der Unterstützung von Foresight plant Mirai Power nun die Expansion in internationale Märkte.
Der deutsche Batteriespeichermarkt erlebt derzeit einen Boom – die Marktvolumina dürften sich laut Prognosen innerhalb der nächsten fünf Jahre verdoppeln. Treiber dieses Wachstums ist die steigende Nachfrage nach flexiblen Energielösungen. Das Gründerteam von Mirai Power bleibt auch während der Skalierung des Unternehmens an der Spitze des operativen Geschäfts.
Die Partnerschaft zwischen Foresight und Mirai Power soll dem Unternehmen den Weg über die deutschen Grenzen hinaus ebnen. Mit einem starken Projektpipeline und einem wachsenden Markt ist Mirai Power gut positioniert, um eine Schlüsselrolle bei der europäischen Energiewende zu übernehmen. Gleichzeitig festigt die Investition die Strategie von FEIP II, großangelegte Energieinfrastrukturprojekte zu fördern.






