Flensburgs Handballer scheitern knapp an Montpellier – Playoffs als letzte Chance
Claudia SeidelFlensburg-Handewitt verpasst direktes Viertelfinale - Flensburgs Handballer scheitern knapp an Montpellier – Playoffs als letzte Chance
SG Flensburg-Handewitt kassiert zweite Niederlage in der EHF European League-Hauptrunde – 32:35 gegen Montpellier HB
Mit der 32:35-Niederlage gegen Montpellier HB verpasst die SG Flensburg-Handewitt den direkten Einzug ins Viertelfinale der EHF European League. Stattdessen zieht das Team als Gruppenzweiter in die Playoffs ein.
Die Norddeutschen mussten auf mehrere Leistungsträger verzichten: Verletzungsbedingt pausierten Kevin Møller, Emil Jakobsen und Simon Pytlick, wodurch jüngere Spieler wie Catalin Haidu, Jonas Rithaphorn und Onno Buschmann zum Zug kamen. Trotz der Umstellungen war Marko Grgic mit neun Toren bester Werfer der Flensburger, während Jack Thurin und Agustín Casado für Montpellier jeweils sechsmal trafen.
Bis zur Halbzeit blieb die Partie eng. Doch in der zweiten Hälfte zog Montpellier davon und baute seinen Vorsprung bis zur 44. Minute auf 29:25 aus. Mit der Niederlage bleibt Flensburg mit 6:2 Punkten auf Platz zwei – hinter dem ungeschlagenen Gruppenersten THW Kiel, der nach einem 37:32 gegen Bidasoa Irun eine makellose Bilanz von 8:0 vorweist.
Damit ist der Kampf um den Gruppensieg für Flensburg beendet. Nun geht es in die Playoffs, wo das Team um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen muss.
Als Gruppenzweiter steht Flensburgs Weg in die nächste Runde fest. Die junge Mannschaft muss sich nun sammeln, bevor es gegen den nächsten starken Gegner geht. Die Leistungen in der kommenden Playoff-Phase werden über das Schicksal im Viertelfinale entscheiden.






