FIFA-Ticketpreise für WM 2026: Politiker fordern bezahlbaren Fußball für alle
Claudia SeidelFIFA-Ticketpreise für WM 2026: Politiker fordern bezahlbaren Fußball für alle
Deutsche Politiker haben die Ticketpreise der FIFA für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft scharf kritisiert. Aydan Özoğuz, Abgeordnete der SPD, warf der FIFA vor, das Turnier durch ihre Preispolitik zu einer Veranstaltung nur für Wohlhabende zu machen. Sie betonte, dass bezahlbare Tickets kaum noch zu finden seien. Ihre Äußerungen erfolgten, nachdem auf der FIFA-Weiterverkaufsplattform vier Tickets für das WM-Finale zu Preisen von jeweils fast 2 Millionen Euro angeboten worden waren.
Auch Mayer unterstützte ihre Kritik und erklärte, solche Preise widersprächen dem Gedanken der Inklusivität im Fußball. Er forderte den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf, sich stärker für die Interessen der Fans einzusetzen. Beide Politiker bestanden darauf, dass die FIFA die Kosten senken müsse, um einen breiteren Zugang zu ermöglichen.
Die Debatte zeigt die wachsende Verärgerung über die Kommerzialisierung großer Turniere. Sowohl Fans als auch Funktionäre drängen auf Änderungen, noch bevor der Wettbewerb beginnt. Die FIFA steht nun unter Druck, ihr Preismodell anzupassen. Deutsche Abgeordnete wollen, dass der DFB sich für eine gerechtere Ticketvergabe einsetzt. Ohne Kurskorrektur droht vielen Anhängern der vollständige Ausschluss von der Weltmeisterschaft.






