21 March 2026, 18:06

FC Erzgebirge Aue steht nach bitterer Niederlage vor dem Abstieg in die Regionalliga

Plakat an einer Wand, das Zuschauer bei einem Fussballspiel in einem Stadion zeigt, mit der Aufschrift "Fussball von der U-Bahn - Londoner Humor Nr. 3" über der Szene.

Abstieg droht: Erzgebirge Aue verliert in Mannheim - FC Erzgebirge Aue steht nach bitterer Niederlage vor dem Abstieg in die Regionalliga

FC Erzgebirge Aue steht nach 1:2 gegen Waldhof Mannheim praktisch als Absteiger aus der 3. Liga fest

Die Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim (1:2) besiegelte für den FC Erzgebirge Aue nahezu den Abstieg in die Regionalliga. Die Mannschaft bleibt seit über drei Monaten ohne Sieg und liegt mit nur noch neun ausstehenden Spielen acht Punkte hinter dem rettenden Ufer. Die Vereinsführung bereitet sich bereits auf die vierte Liga in der kommenden Saison vor.

Zunächst hatte alles nach einem erfolgreichen Abend für Aue ausgesehen: Marvin Stefaniak erzielte früh die Führung. Doch die Mannheimer drehten die Partie durch Treffer von Lovis Bierschenk und Terrence Boyd noch zum 2:1-Sieg. Die Niederlage vertieft die Krise des Traditionsclubs – nach diesem Wochenende könnte der Rückstand auf den Relegationsplatz bereits zehn Punkte betragen.

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Interne Konflikte verschärfen die Situation zusätzlich. Zwischen Vorstand und Aufsichtsrat herrscht Uneinigkeit über die künftige Ausrichtung des Vereins. Trotz der Turbulenzen betont die Führung, die professionellen Strukturen und die Infrastruktur auch bei zwingenden Budgetkürzungen aufrechterhalten zu wollen. Für den Fall des Abstiegs steht ein "Kriegskasse" von zehn Millionen Euro bereit, um den direkten Wiederaufstieg zu finanzieren.

Der Verein hat die Mitarbeiter bereits über langfristige Pläne bis zum Sommer 2027 informiert. Doch mit nur acht Saisonsiegen und keiner einzigen Partie ohne Niederlage seit Dezember erscheint der Klassenverbleib in der 3. Liga kaum noch möglich.

Aues Fokus liegt nun auf der Vorbereitung für die Regionalliga, wobei das Budget auf einen schnellen Wiederaufstieg ausgelegt ist. Die anhaltende Siegesserie und der wachsende Punkteabstand lassen jedoch wenig Hoffnung auf ein Wunder. Die Verantwortlichen setzen stattdessen auf Stabilität und einen strukturierten Neuaufbau in der Viertklassigkeit.

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