FC Bayern setzt Prioritäten: Upamecano-Verlängerung vor neuen Transfers
Greta WagnerEberl beantwortet Vuskovics Frage mit 'endspurt' bezüglich Upamecano - FC Bayern setzt Prioritäten: Upamecano-Verlängerung vor neuen Transfers
FC Bayern steht kurz vor der Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano. Der Verein hat die Verlängerung des Abwehrspielers zur obersten Priorität erklärt, bevor andere Transfers in Angriff genommen werden. Eine offizielle Bekanntgabe wird in den kommenden Tagen erwartet.
Die Gespräche über Upamecanos Zukunft befinden sich in der finalen Phase. Max Eberl, Sportdirektor der Bayern, bestätigte, dass die Vertragsverlängerung des Franzosen Vorrang vor neuen Verpflichtungen hat. Trotz des Interesses an jungen Talenten konzentriert sich der Klub darauf, seine aktuellen Leistungsträger zu halten.
Diese Entscheidung bedeutet, dass der 18-jährige kroatische Verteidiger Luka Vušković derzeit nicht im Fokus der Münchner steht. Vušković überzeugte seit seinem Wechsel zu Hamburger SV – zunächst auf Leihbasis von Tottenham Hotspur im Jahr 2023. Schnell avancierte er zum Schlüsselspieler und erhielt in den Monaten September und Oktober desselben Jahres die Auszeichnung "Rookie des Monats". Inzwischen führt er HSV als Kapitän an, weist die beste Zweikampfquote der Bundesliga (69,9 %) auf und hat einen Marktwert von 40 Millionen Euro. Dennoch betonte er öffentlich, dass er gerne mit seinem Bruder Mario in Hamburg bleiben möchte.
In der Abwehr kann Bayern bereits auf Jonathan Tah, Min-jae Kim und Upamecano selbst zurückgreifen. Mit Spielern wie Josip Stanišić und Hiroki Itō stehen zudem flexible Optionen bereit, die bei Bedarf auch zentral verteidigen können. Die Transferpolitik des Vereins setzt auf Qualität statt Quantität und verbindet Kaderplanung mit finanzieller Verantwortung.
Mit der fast abgeschlossenen Verlängerung Upamecanos wird sich der Rekordmeister nun anderen Bereichen des Teams widmen. Angesichts der starken defensiven Besetzung besteht jedoch kein akuter Handlungsbedarf. Vorerst bleibt der Fokus darauf, die eigenen Leistungsträger zu halten – statt neue Spieler zu verpflichten.






