27 April 2026, 04:06

Energiekrise: Warum Langstreckenflüge riskant, Europaflüge aber sicher bleiben

Menschen sitzen auf einem Flughafenboden und halten ein 'Berlin wegen Klimakrise gestrichen' Schild mit verstreuten Gegenständen und Rolltreppen im Hintergrund.

Energiekrise: Warum Langstreckenflüge riskant, Europaflüge aber sicher bleiben

Trotz der anhaltenden Energiekrise bleiben die Kerosinvorräte in Deutschland stabil – das betont die CDU-Politikerin Anja Karliczek. Während Inlands- und Europaflüge vorerst gesichert seien, warnt sie vor wachsenden Risiken für Langstreckenflüge nach Asien und in den Nahen Osten.

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Karliczek versicherte, dass der Treibstoff für bereits gebuchte Flüge innerhalb Deutschlands und Europas nicht akut gefährdet sei. Gleichzeitig deutete sie an, dass das Land sogar einen Tourismusaufschwung erleben könnte, da Reisende angesichts zuverlässiger Verkehrsverbindungen andere Ziele meiden könnten.

Bisher wird Urlaubern nicht generell von internationalen Reisen abgeraten. Beliebte Ziele wie Spanien und Portugal bleiben stark nachgefragt. Doch bei Fernreisen sieht die Lage anders aus.

Hier herrscht Unsicherheit, und es drohen mögliche Einschränkungen. Karliczek wies auf ein reales Risiko hin: Passagiere könnten Schwierigkeiten haben, ihr Reiseziel zu erreichen – oder sogar die Rückreise anzutreten. Sollte sich die Versorgungslage weiter verschärfen, könnten globale Treibstoffknappheiten Reisende sogar stranden lassen.

Der aktuelle Rat lautet, bei Fernreisen vorsichtig zu sein und die Entwicklungen genau zu verfolgen. Kurzstrecken- und Europaflüge bleiben davon unberührt, wobei sich Deutschland als sichere Alternative positioniert. Nun geht es darum, die weitere Entwicklung der Treibstoffversorgung in den kommenden Wochen genau zu beobachten.

Quelle