Ex-Kämpfer vor Gericht wegen schwerer Körperverletzung - Ein Schlag, ein Leben zerstört: Prozess um brutale Imbiss-Attacke
Ein 31-jähriger ehemaliger Kampfsportler muss sich wegen einer brutalen Attacke vor Gericht verantworten, durch die ein 60-jähriger Mann ins Koma fiel. Der Vorfall begann mit einem Streit über das Rauchen vor einem Imbiss. Sechs Monate später rollt das Gericht nun die damaligen Ereignisse auf.
Die Auseinandersetzung eskalierte, als der Angeklagte den älteren Mann aufforderte, nicht im Außenbereich der Gaststätte zu rauchen. Es kam zum Wortgefecht, woraufhin der Beschuldigte dem Opfer angeblich ins Gesicht schlug. Durch die Wucht des Schlages stürzte der Mann, schlug mit dem Kopf auf und blieb bewusstlos liegen.
Statt Hilfe zu holen, entfernte sich der Angeklagte – obwohl er später einräumte, dass er die Schwere der Verletzungen erkannte. Das Opfer liegt seitdem ununterbrochen im Koma und ist auf Rund-um-die-Uhr-Pflege angewiesen.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann schwere Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung sowie zwei weitere Fälle von Körperverletzung vor. Im Prozess muss nun geklärt werden, ob das Handeln des Angeklagten direkt zu den dauerhaften Folgen für den Geschädigten führte.
Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen die Konsequenzen eines gewalttätigen Augenblicks vor einem Imbiss. Bei einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine lange Haftstrafe. Die Familie des Opfers leidet unter den Folgen eines Angriffs, der ihr Leben für immer veränderte.






