12 April 2026, 18:07

E-Rezept-Pflicht verändert Steuererklärung und Apothekenbesuche ab 2024

Plakat mit der Aufschrift "$160 Milliarden die Einsparungen, die Steuerzahler durch die Verhandlung niedrigerer Arzneimittelpreise durch Medicare erzielen werden" mit einem Logo.

E-Rezept-Pflicht verändert Steuererklärung und Apothekenbesuche ab 2024

Deutschlands Umstieg auf E-Rezepte bringt Änderungen für Patienten, Apotheken und die Steuererklärung

Seit Anfang 2024 hat das vertraute rosafarbene Papierrezept endgültig ausgedient – es wurde durch ein vollständiges digitales System ersetzt. Diese Umstellung wirkt sich auch darauf aus, wie medizinische Ausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden können.

Das neue E-Rezept-Verfahren macht Papierformulare überflüssig. Patienten erhalten ihre Verordnungen nun elektronisch, die sie entweder per Smartphone abrufen oder in der Apotheke ausdrucken lassen können. Für Apotheken gestaltet sich der Prozess effizienter, da weniger manuelle Prüfungen erforderlich sind.

Wichtige Änderung bei Apothekenbelegen Damit Quittungen steuerlich anerkannt werden, müssen sie nun den vollständigen Namen des Patienten enthalten. Wird die Gesundheitskarte am Apothekenterminal genutzt, wird diese Angabe automatisch übernommen. Weitere Pflichtangaben sind der Name des Medikaments, die Art der Verordnung sowie der Eigenanteil.

Nicht alle medizinischen Kosten sind absetzbar Nur Ausgaben, die in direktem Zusammenhang mit der Behandlung einer konkreten Erkrankung stehen und nicht von der Krankenkasse übernommen werden, können steuerlich geltend gemacht werden. Zudem gilt eine individuelle Zumutbarkeitsgrenze, ab der das Finanzamt die Aufwendungen berücksichtigt. Diese richtet sich nach Einkommen, Familienstand und der Anzahl der Kinder im Haushalt.

Fristen für die Steuererklärung 2025 Für das Steuerjahr 2025 endet die reguläre Abgabefrist am 31. Juli 2026. Wer einen Steuerberater beauftragt, hat bis zum 28. Februar 2027 Zeit.

Ziel: Vereinfachung im Gesundheitswesen Die Einführung der E-Rezepte soll Abläufe im Gesundheitsbereich beschleunigen. Patienten müssen darauf achten, dass ihre Apothekenbelege den vollständigen Namen enthalten, um Arzneimittelkosten absetzen zu können. Steuerzahler sollten zudem prüfen, welche Ausgaben anerkannt werden, und die angepassten Fristen für die Erklärung 2025 im Blick behalten.

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