14 April 2026, 22:06

Düsseldorfer Flughafen testet ferngesteuerte Shuttle im Realbetrieb

Schwarze und weiße Linienzeichnung eines Propellerflugzeugs mit mehreren Propellern, beschriftet mit "U.S. Patent 2164,721 - Sustaining and Propulsive Means for Aircraft" auf einem weißen Hintergrund.

Düsseldorfer Flughafen testet ferngesteuerte Shuttle im Realbetrieb

Feldversuch für ferngesteuerte Shuttle-Dienste startet bald am Düsseldorfer Flughafen

Am Düsseldorfer Flughafen beginnt in Kürze ein Pilotprojekt für einen neuen teleoperierten Shuttle-Service. Rheinmetall, die MIRA GmbH und die Rheinbahn AG haben sich für das Vorhaben zusammengeschlossen, das ferngesteuerte Fahrzeuge unter realen Bedingungen testen soll. Das Projekt ist Teil einer größeren Initiative zur Entwicklung flexibler, bedarfsgerechter Transportlösungen für Städte.

Entwickelt wurde das Vorhaben im Rahmen des Forschungsprogramms PoQuaSIA, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Es ist zudem in die europäische 8bra-Initiative eingebettet, die Innovationen im Bereich des automatisierten Verkehrs unterstützt. Das System selbst kombiniert Cloud-Technologie, eine IoT-Plattform und Echtzeit-Flottenmanagement, um die Shuttle zu steuern.

Der Probebetrieb startet im Mai 2026 mit einer Strecke, die den Bahnhof des Flughafens mit dem Hauptterminal verbindet. Während der Testphase wird ein Sicherheitsfahrer an Bord bleiben, um den Betrieb zu überwachen und die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erprobung der Betriebssicherheit, Systemzuverlässigkeit, Kosteneffizienz sowie die Skalierbarkeit des Dienstes.

Unterdessen verzeichnet die Rheinmetall-Aktie jüngst Rückgänge. Innerhalb des letzten Monats fielen die Papiere um etwa 15 Prozent, allein am Donnerstag sank der Kurs von 1.490 auf 1.426 Euro – ein Tagesverlust von 4,3 Prozent. Trotz früherer Spekulationen über einen großen Rüstungsauftrag der Bundesregierung zeigte sich keine Erholung des Aktienkurses.

Das Düsseldorfer Pilotprojekt soll wichtige Erkenntnisse über ferngesteuerte Shuttle als zukünftige Transportoption liefern. Bei Erfolg könnte die Technologie den Weg für eine breitere Einführung von bedarfsgesteuerten, ferngesteuerten Verkehrsangeboten in städtischen Räumen ebnen. Die Ergebnisse des Projekts werden zudem zeigen, ob das System in stark frequentierten Umgebungen sicher und effizient betrieben werden kann.

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