05 March 2026, 12:05

Dr. Rick und Desiree Nick planen umstrittene Augenfarb-OP in Deutschland

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Frau mit Tätowierungen, ihr Gesicht ist deutlich zu sehen, mit direktem Blick und leicht geöffneten Lippen, das Haar ist zurückgebunden, sie trägt ein Kleid mit aufwendigen Designs.

"Dr. Rick und Dr. Nick" sind das Unangenehmste im Fernsehen - Dr. Rick und Desiree Nick planen umstrittene Augenfarb-OP in Deutschland

Die Schönheitschirurgen Dr. Rick und Dr. Desiree Nick haben mit ihrer umstrittenen ProSieben-Sendung für Aufsehen gesorgt. Das Duo, bekannt für gewagte Eingriffe und ungewöhnliche Marketingstrategien, plant nun die Einführung einer seltenen Behandlung zur dauerhaften Veränderung der Augenfarbe in Deutschland – ein Vorhaben, das sowohl Neugier als auch Kritik auslöst.

Hinter den Pseudonymen verbergen sich Henrik Heuveldop, alias Dr. Rick, und Dominik Bettray, genannt Dr. Desiree Nick. Die beiden betreiben in München eine Klinik für ästhetische Eingriffe. Keiner von ihnen verfügt über eine Facharztanerkennung für plastische Chirurgie, und Dr. Rick darf den Titel "Doktor" rechtlich gar nicht führen – er hat nie eine Dissertation abgeschlossen. Trotzdem inszenieren sie sich als Experten und ziehen sogar bronzene Büsten ihrer eigenen Köpfe für die Klinikdekoration in Erwägung.

Ihre TV-Show, mittlerweile in der zweiten Staffel, zeigt Prominente aus der zweiten Reihe bei radikalen Verwandlungen. In einer Folge spritzten sie einer Krebspatientin Filler ins Gesicht und belohnten sie mit einem Reisegutschein. Das Duo behauptet, jedes Aussehen verbessern zu können – unabhängig vom Zustand der Patienten.

Eine ihrer treuesten Mitarbeiterinnen, die medizinische Fachangestellte Stefanie, trägt bereits das Kliniklogo und die Namen der beiden als Tattoo. Nun plant sie als Überraschung faustgroße Porträts der Ärzte auf ihrem Oberschenkel. Unterdessen wollen Dr. Rick und Dr. Desiree Nick in Deutschland als Erste die Keratopigmentierung anbieten – ein Eingriff, der die Augenfarbe dauerhaft verändert. Bisher wird diese Behandlung in Deutschland von keiner etablierten Klinik angeboten, obwohl sie in Ländern wie der Türkei unter Namen wie FLAAK Pro beworben wird.

Die beiden Chirurgen bewegen sich weiterhin an der Grenze zwischen Unterhaltung und fragwürdigen medizinischen Praktiken. Ihr neuestes Projekt, die Augenfarben-Veränderung, ist in Deutschland noch unerprobt – Fragen zu Sicherheit und Regulierung bleiben offen. Doch mit ihrer provokanten Selbstdarstellung und medialen Präsenz bleiben sie weiterhin im Rampenlicht.

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