DFB-Elf in der Krise: Warum Deutschlands Abwehr vor der WM alarmiert
Emilia KönigDFB-Elf in der Krise: Warum Deutschlands Abwehr vor der WM alarmiert
Deutschlands Nationalmannschaft steht vor wachsenden Sorgen vor der WM
Trotz Weltklasse-Spielern wie Antonio Rüdiger und Jamal Musiala macht der DFB-Elf vor allem die defensive Schwäche zu schaffen – und die kostet sie immer wieder Punkte. Aktuelle Testspiele haben Lücken offenbart, die nun Zweifel an den Turnierchancen aufkommen lassen.
In den letzten beiden Freundschaftsspielen erzielte Deutschland gerade einmal drei Tore – zwei gegen die Schweiz und eines gegen Ghana. Doch die Abwehr zeigte sich noch anfälliger: Drei der sieben Schweizer Torabschlüsse landeten im Netz, ein Beweis dafür, wie leicht Gegner durchkommen. Ein ungenauer Pass von Nico Schlotterbeck bescherte den Eidgenossen sogar eine klare Großchance.
Julian Nagelsmann bleibt indes stur bei seiner Taktik und weigert sich, die Rollenverteilung anzupassen. Joshua Kimmich, sonst als Mittelfeldregisseur gesetzt, wurde stattdessen auf der rechten Abwehrseite eingesetzt. Deniz Undav, der nach seiner Einwechslung gegen Ghana den späten Siegtreffer erzielte, blieb in beiden Spielen dagegen bis kurz vor Schluss ungenutzt. Auch Nagelsmanns defensiver Kommunikationsstil sorgt für Diskussionen – manche werfen ihm vor, sich damit Kritik zu entziehen.
Im Sturm führten Kai Havertz und Niclas Füllkrug die Offensive an. Doch weil die Abwehr den Gegnern immer wieder Chancen schenkt, wirken Deutschlands WM-Vorbereitungen zunehmend brüchig.
Die defensiven Probleme und Nagelsmanns unflexibler Ansatz haben die Aussichten der Mannschaft auf den Titel deutlich geschmälert. Dass sie trotz Top-Spielern keine saubere Abwehr hinbekommt, macht sie zum Außenseiter. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Anpassungen die Wende bringen können.






