Deutschland siegt knapp 2:1 gegen Ghana und bleibt ungeschlagen
Deutschland holt sich mit knappen 2:1 gegen Ghana den siebten Sieg in Folge
In einem hart umkämpften Spiel unter strömendem Regen sicherte sich die deutsche Nationalmannschaft am Montag mit einem 2:1 (1:0) gegen Ghana den siebten Sieg in Serie. Deniz Undav traf zum entscheidenden Tor und unterstrich damit seine beeindruckende Form: Sieben Treffer in seinen letzten sechs Bundesliga-Spielen brachten ihm die Rückkehr in die Nationalelf ein – rechtzeitig vor den anstehenden Testspielen und der WM-Vorbereitung.
Kai Havertz hatte die Deutsche Mannschaft bereits in der ersten Halbzeit per Elfmeter in Führung gebracht. Trotz des Dauerregens behielt das Team die Kontrolle, bis Abdul Fatawu in der 70. Minute für Ghana den Ausgleich erzielte. Nick Woltemade verpasste nur knapp die erneute Führung, als sein Kopfball an die Latte klirrte.
Erst spät im Spiel machte Undav den Deckel drauf: Mit dem Siegtreffer zum 2:1 festigte er den Erfolg. Seine aktuelle Club-Leistung – sieben Tore in sechs Ligaspielen – hatte bereits Nationaltrainer Julian Nagelsmann überzeugt, der ihn für den jüngsten Kader nominierte. Das Spiel war Teil von Deutschlands WM-Vorbereitung; als nächste Tests stehen Begegnungen gegen Finnland und die USA an.
Ghana hingegen kassierte die vierte Niederlage in Folge und bereitet sich nun auf die WM-Gruppenspiele gegen Panama, England und Kroatien vor. Der deutsche Kader für das Turnier 2026 bleibt indes noch in Bewegung: Nagelsmann sichtet derzeit 26 Spieler, darunter Undav, lässt aber auch anderen wie Jamal Musiala, Karim Adeyemi und Maxi Beier weiterhin eine Chance. Die finale 26-köpfige Auswahl wird am 12. Mai 2026 bekannt gegeben.
Der Sieg verlängert Deutschlands ungeschlagene Serie und stärkt das Selbstvertrauen vor der WM. Undav hat sich mit seinen Leistungen – sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft – vorerst einen festen Platz im Team erkämpft. Mit weiteren Testspielen und der endgültigen Kaderentscheidung im Blick feilt die Mannschaft weiter an ihrer Turniervorbereitung.






