Deutscher ETF übertrifft 2025 den US-Markt – doch der Schwung lässt nach

Admin User
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Ein kleiner Haufen Münzen auf einer Oberfläche.

Deutscher ETF übertrifft 2025 den US-Markt – doch der Schwung lässt nach

Europäische Aktien – angeführt von Deutschland – übertreffen 2025 den US-Markt

Der iShares MSCI Germany ETF (EWG) verzeichnete seit Jahresbeginn eine Rendite von 17 %, angetrieben auch durch einen 15-prozentigen Anstieg des Euro. Doch in den letzten Monaten hat sich das Wachstum verlangsamt: Der Fonds bewegt sich seit dem Sommer seitwärts.

EWG bildet einen Index großer und mittelgroßer deutscher Unternehmen ab und bietet Anlegern damit eine breite Streuung über die deutsche Wirtschaft. Die drei größten Positionen – SAP SE (12,85 %), Siemens (10,71 %) und Allianz SE (8,95 %) – machen fast ein Drittel des Portfolios aus. Mit einer historischen Volatilität von 12,9 % (Standardabweichung) zeigt der Fonds im Vergleich zu schwankungsanfälligeren Märkten eine stabile Performance.

2025 verzeichnete EWG ein deutliches Wachstum: Das verwaltete Vermögen stieg von 1,0 Milliarden US-Dollar im März auf 1,8 Milliarden. Trotz dieser Expansion bleibt die Kostenquote bei 0,50 %. Zu den Bewertungskennziffern zählen ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 14,5 sowie eine Dividendenrendite von 1,59 % – fast identisch mit der des S&P 500. Allerdings führt eine langfristige Gewinnwachstumsrate von 8,7 % zu einem KGV-Wachstums-Verhältnis (PEG) von 1,67. Analysten stufen EWG mit „Halten“ ein: Der Fonds biete zwar solide Werte, doch technische und saisonale Trends seien neutral. Während er Anfang des Jahres vom starken Euro profitierte, hat er seit Mitte 2025 gegenüber dem S&P-500-ETF (SPY) an Boden verloren.

Die 17-prozentige Performance von EWG in 2025 spiegelt sowohl die Stärke deutscher Unternehmen als auch Währungseffekte wider. Doch die jüngste Seitwärtsbewegung und die schwächere Dynamik im Vergleich zu US-Aktien deuten auf veränderte Marktbedingungen hin. Stabiler Ertrag und moderates Wachstum ziehen weiterhin Anleger an – die kurzfristige Prognose bleibt jedoch verhalten.

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