30 March 2026, 18:10

Deutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch – Rezession droht bis 2024

Line graph showing a downward trend in projected future oil imports with accompanying explanatory text.

Deutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch – Rezession droht bis 2024

Führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen für die kommenden Jahre drastisch nach unten korrigiert. Ihr aktueller Bericht zeichnet ein weitaus düstereres Bild als frühere Vorhersagen. Steigende Energiekosten und geopolitische Spannungen zwingen zu einer grundlegenden Neubewertung der wirtschaftlichen Aussichten des Landes.

Ursprünglich hatten die Institute für 2023 ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent und bis 2027 von 1,4 Prozent erwartet. Doch die eskalierenden Krisen haben diese Zahlen deutlich nach unten gedrückt. In ihrer jüngsten Aktualisierung revidierten sie die Wachstumsprognose für 2023 von bereits schwachen 0,6 Prozent auf einen Rückgang von -0,3 Prozent.

Als Hauptgründe für die Abwertung wurden der Krieg im Iran sowie stark gestiegene Öl- und Gaspreise genannt. Weitere Kürzungen folgten im März 2025, als die Prognose für dieses Jahr von einem Wachstum nahe null auf eine Spanne zwischen -0,1 und +0,2 Prozent gesenkt wurde. Selbst die langfristige Perspektive für 2027 wurde auf nur noch 1 Prozent Wachstum zurückgestuft.

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Bereits zuvor waren die Erwartungen für 2023 von 0,6 auf 0,6 Prozent gesenkt worden – ein Zeichen für die sich verschlechternden Rahmenbedingungen. Die neuesten Zahlen markieren einen deutlichen Bruch mit der früheren Zuversicht: Nun wird für 2023 und 2024 mit einer Schrumpfung der Wirtschaft gerechnet.

Die überarbeiteten Prognosen unterstreichen eine längere Phase wirtschaftlicher Belastung für Deutschland. Mit Rückgängen in den Jahren 2023 und 2024 und nur einer moderaten Erholung bis 2027 zeichnen die Institute ein zurückhaltendes Bild. Energiepreisschocks und anhaltende geopolitische Instabilität bleiben zentrale Risiken für das künftige Wachstum.

Quelle