29 June 2026, 12:10

Deutsche Nationalmannschaft kämpft mit sportlichen Defiziten vor der WM

Keine Entschuldigungen dieses Mal

Deutsche Nationalmannschaft kämpft mit sportlichen Defiziten vor der WM

Die deutsche Nationalmannschaft steht wegen ihrer sportlichen Schwächen auf dem Platz zunehmend in der Kritik. Während Öffentlichkeit und Deutscher Fußball-Bund (DFB) interne Probleme lange ignorierten und schlechte Leistungen oft auf äußere Faktoren wie politische Einflüsse schoben, räumte Rudi Völler jüngst die Schwierigkeiten des Teams und die reale Gefahr eines frühen WM-Aus ein. Der DFB hatte gehofft, das Turnier könne sich diesmal ganz auf den Fußball konzentrieren – ohne die Ablenkungen der vergangenen Jahre.

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Gegen starke Gegner bleibt Deutschlands Bilanz zwar solide, doch gegen taktisch disziplinierte und gut organisierte Mannschaften zeigt die Elf immer wieder Schwächen. Aktuelle Spiele unterstreichen diesen Trend: Auf einen Sieg gegen Curaçao folgten harte Duelle gegen die Elfenbeinküste und Ecuador. Nun steht das schwierige Match gegen Paraguay an.

Julian Nagelsmann hat konkrete Defizite benannt, vor allem in der körperlichen Präsenz und in Zweikämpfen. Auch im Angriff fehlt es an Variabilität – zu viele Spieler verfügen über ähnliche Stärken, was das Spiel vorhersehbar macht. Nathaniel Brown und Deniz Undav stechen hingegen mit ihrem explosiven, dynamischen Stil in einer ansonsten unbeständigen Mannschaft hervor.

In der Defensive bleiben die Schwächen bestehen, besonders auf der rechten Seite mit Joshua Kimmich und im Tor mit Manuel Neuer. Da das Team diesmal auf politische Statements verzichtet, rückt der sportliche Erfolg umso stärker in den Fokus.

Die Probleme der Mannschaft sind nicht mehr zu übersehen. Ohne Verbesserungen in Tiefe, Physis und defensiver Stabilität könnte der WM-Traum früher enden als gedacht. Der Wunsch des DFB nach einem ruhigen, fußballzentrierten Turnier hat den Leistungsdruck nur noch erhöht.

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