Deutsche Bank schließt ihr Berliner PalaisPopulaire und setzt auf neue Kulturstrategie
Claudia SeidelDeutsche Bank schließt ihr Berliner PalaisPopulaire und setzt auf neue Kulturstrategie
Die Deutsche Bank wird ihr Ausstellungszentrum PalaisPopulaire in Berlin schließen. Die Entscheidung fällt mit dem Auslaufen des Mietvertrags für das Palais an der Straße Unter den Linden zusammen. Die Bank plant nun, ihren kulturellen Schwerpunkt in der Stadt neu auszurichten.
Die Einrichtung wird ihr aktuelles Programm Ende 2026 beenden. Als Abschied ist für November ein großes Kulturfestival vorgesehen.
Ziel der Bank ist es, ihre Sammlung von 2.000 Kunstwerken einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diese sollen künftig an verschiedenen Orten in Berlin gezeigt werden. Flexible Formate und die Förderung junger Talente spielen dabei eine zentrale Rolle, um die Sammlung einem größeren Publikum zu öffnen.
Das PalaisPopulaire wird bald seine Türen schließen. Die Kunstsammlung der Deutschen Bank bleibt zwar der Öffentlichkeit erhalten, jedoch an anderen Standorten. Der neue Ansatz markiert eine deutliche Wende in der Kulturstrategie des Instituts für die Hauptstadt.
