Der ToiPaBeu-Tag: Berlins skurriles Fest für gestrickte Klopapier-Taschen
Claudia SeidelDer ToiPaBeu-Tag: Berlins skurriles Fest für gestrickte Klopapier-Taschen
Jedes Jahr am 2. Juli findet eine skurrile Feier statt: der Berliner Zeitung Toilettenpapier-Beutel-Tag, oder kurz ToiPaBeu-Tag. Der ungewöhnliche Feiertag wurde von Sandra Roman ins Leben gerufen, die ihn 2024 für eine Sammlung kurioser Gedenktage vorschlug. Das Datum wählte sie mit Bedacht – es fällt mit dem "Nationalen Ich-hab's-Vergessen-Tag" in den USA zusammen und verleiht dem Anlass eine spielerische Note.
Die Idee hinter dem ToiPaBeu-Tag ist simpel: Er ehrt ein kleines, handgefertigtes Accessoire – eine gestrickte oder gehäkelte Tasche, die speziell für den Transport von Toilettenpapier designed ist. Diese Beutel, bekannt als ToiPaBeus, erfüllen nicht nur einen praktischen Zweck, sondern sind auch eine kreative Kuriosität.
Romans Vorschlag erschien im "Kalender der kuriosen Feiertage aus aller Welt", doch über diese Sammlung selbst ist nur wenig bekannt. Es gibt keine öffentlichen Aufzeichnungen darüber, wie weit solche von Lesern eingereichten Feiertage seit 2021 tatsächlich angenommen oder anerkannt wurden.
Die Wahl des 2. Juli war kein Zufall. Indem Roman den Tag mit dem "Nationalen Ich-hab's-Vergessen-Tag" verband, gab sie ihm eine humorvolle Spitze – vielleicht eine Anspielung auf die leicht vergessliche, aber unverzichtbare Natur von Toilettenpapier.
Der ToiPaBeu-Tag bleibt eine Nischen-, aber herzerwärmende Tradition. Er rückt ein kleines, funktionales Handwerk in den Fokus und knüpft dabei an einen bestehenden US-Feiertag an. Vorerst bleibt seine Feier auf die Welt der neugierigen, leserinspirierten Bräuche beschränkt.






