13 June 2026, 06:05

Dauerhafte Grenzkontrollen in Deutschland belasten die Bundespolizei bis 2026

Dobrindt: Bundespolizei stark belastet durch Grenzkontrollen

Dauerhafte Grenzkontrollen in Deutschland belasten die Bundespolizei bis 2026

Deutschland führte im September 2024 an allen seinen Landgrenzen wieder Grenzkontrollen ein. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat diese Checks seitdem verschärft und dabei eingeräumt, dass die Maßnahmen die Bundespolizei stark belasten. Ursprünglich als vorübergehende Lösung gedacht, wurden die Kontrollen bereits mehrfach verlängert.

Die Bundespolizei, die 1951 als Bundesgrenzschutz gegründet wurde, steht zunehmend unter Druck. Ihre Aufgaben reichen mittlerweile über die klassische Grenzüberwachung hinaus und umfassen den Schutz des Schienenverkehrs, die Sicherung der Seegrenzen sowie die Gewährleistung der Flugsicherheit an Flughäfen. Dobrindt räumte ein, dass die zusätzlichen Grenzkontrollen die Beamten vor große Herausforderungen stellen.

Im Mai 2025 verschärfte der Minister die Kontrollen weiter. Er äußerte Zweifel, ob die in Potsdam ansässige Bundespolizei die zusätzliche Belastung auf Dauer bewältigen könne. Dennoch wurden die Grenzmaßnahmen bereits dreimal verlängert – die jüngste Verlängerung gilt bis Mitte September 2026.

Die Bundespolizei bleibt mit erweiterten Aufgaben und steigendem Druck konfrontiert. Die Grenzkontrollen bestehen fort, sollen aber nicht auf unbestimmte Zeit andauern. Eine langfristige Lösung zur Entlastung der Behörde steht jedoch noch aus.

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