Christian Wulff fordert radikalen Kurswechsel von der Bundesregierung unter Merz

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Mehrere Gebäude mit Flaggen, einem Zaun und Grünfläche davor, mit Pflanzen und einer Zaunwand in der rechten Ecke.

Wulff fordert 'echten Neuanfang' der Bundesregierung - Christian Wulff fordert radikalen Kurswechsel von der Bundesregierung unter Merz

Altbundespräsident Christian Wulff hat die Bundesregierung von Bundeskanzler Friedrich Merz wegen mangelnden Ehrgeizes und entscheidungsschwachen Handelns scharf kritisiert. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung zum Jahreswechsel 2025/2026 forderte er einen "echten Neuanfang", um die anhaltenden Herausforderungen wirksamer anzugehen.

Wulff nannte zwar keine Namen, verlangte aber von der gesamten Bundesregierung einen radikalen Kurswechsel. Er betonte, dass Krisen schnelle Lösungen erforderten und Führungskräfte Verantwortung übernehmen müssten, statt zu zögern. "Wer am Steuer sitzt, muss auch fahren", erklärte er pointiert.

Der frühere Bundespräsident kritisierte zudem die aktuelle Migrationsdebatte in Deutschland. Viele würden die wirtschaftlichen Vorteile von Zuwanderung und einer vielfältigen Gesellschaft übersehen, so Wulff. Um die Bindung zu stärken, schlug er vor, die Mobilität von Fachkräften zu erleichtern – zum Nutzen ihrer Herkunftsländer wie auch der deutschen Wirtschaft. Doch nicht nur politische Reformen seien nötig: Wulff mahnte die Bundesregierung zu einer besseren Kommunikation an. Klare Botschaften könnten seiner Ansicht nach das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen und in schwierigen Zeiten den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.

Wulffs Äußerungen fallen in eine Phase wachsenden Drucks auf die Merz-Regierung, endlich Ergebnisse zu liefern. Sein Appell für einen "echten Neuanfang" umfasst konsequentere Politikumsetzung sowie eine stärkere Ausrichtung auf wirtschaftliche und soziale Chancen. Eine Reaktion der Bundesregierung auf die Kritik steht bisher aus.

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