07 March 2026, 14:05

Chemnitz wird zum Hotspot der deutschen Freediving-Elite

Eine Gruppe von Menschen spielt Wasserball in einem großen Pool mit einem Netz in der Mitte, Zuschauern auf der linken Seite und einem Bildschirm mit Text und Logos im Hintergrund bei den 2016 FINA World Championships in Kazan.

Apnoe DM in Chemnitz: Rekordjagd ohne Luft - Chemnitz wird zum Hotspot der deutschen Freediving-Elite

Deutschlands Spitzen-Apnoetaucher treffen sich an diesem Wochenende in Chemnitz zur nationalen Meisterschaft der Deutschen Bahn

In Chemnitz kommen an diesem Wochenende Deutschlands beste Freediver zur nationalen Meisterschaft der Deutschen Bahn zusammen. Die bereits zum siebten Mal ausgetragene Veranstaltung hat 57 Teilnehmer angezogen – fast doppelt so viele wie noch 2023. Darunter ist auch eine 80-jährige Frau, die den wachsenden Zuspruch der Masters-Kategorie für Sportler ab 50 Jahren unterstreicht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Meisterschaft umfasst drei Hauptdisziplinen: Strecken-, Zeittauchen und Speed-Apnoe. Beim statischen Apnoetauchen verharren die Athleten möglichst lange regungslos unter Wasser. Heike Schwerdtner, amtierende Weltmeisterin, wird in dieser Kategorie ihren deutschen Rekord von neun Minuten und 30 Sekunden verteidigen.

Chemnitz hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum des Freedivings entwickelt. Eine lokale Gruppe zählt mittlerweile zu den besten des Landes. Zum dritten Mal richtet die Stadt die nationale Meisterschaft der Deutschen Bahn aus – ein Zeichen für ihren wachsenden Stellenwert in dieser Sportart.

Die aktuellen deutschen Rekorde liegen bei 175,5 Metern bei den Männern und 164 Metern bei den Frauen in der Disziplin "Dynamisch ohne Flossen". Weltweit erlebt der Freediving-Sport derweil einen Aufschwung: Innerhalb der letzten fünf Jahre stieg die Zahl der Nationen bei Weltmeisterschaften von etwa 30–35 auf über 45 – mit starken Fortschritten von Ländern wie Brasilien, China und Südafrika.

Die Meisterschaft zeigt nicht nur die nationale Leistungsdichte, sondern auch die globale Ausstrahlungskraft des Sports. Mit mehr Teilnehmern denn je und einer Mischung aus Jugend und Erfahrung unterstreicht das Event die wachsende Beliebtheit des Freedivings. Die Ergebnisse werden die Weichen für Deutschlands künftige Auftritte auf der internationalen Bühne stellen.

Quelle