Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Greta WagnerChaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Verstöße gegen die Verkehrsregeln in Wolfenbüttels Fußgängerzone nehmen zu
Immer mehr Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachten in der Wolfenbütteler Fußgängerzone die geltenden Beschränkungen – und gefährden damit Passanten. Nun hat die lokale Wirtschaftsvereinigung IWW in einer Pressemitteilung Alarm geschlagen.
Die Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) wies auf das wachsende Problem des illegalen Verkehrs in der Fußgängerzone hin. Sie forderte die Behörden und die Polizei zum Handeln auf und schlug eine öffentliche Aufklärungskampagne sowie strengere Kontrollen vor. Zudem regte die IWW ein Treffen aller Beteiligten an, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
Die Stadt bestätigte, dass sie die Lieferzeiten an die erlaubten Fahrradzeiten anpassen wird. Aktuell werden neue Verkehrsregeln für Lieferfahrzeuge ausgearbeitet. Gleichzeitig betonten Vertreter, dass eine Veränderung des individuellen Verhaltens oft entweder Eigenverantwortung oder konsequente Strafen erfordere.
Die Wolfenbütteler Polizei kündigte an, die Kontrollen in der Zone zu verstärken. Bereits ab nächster Woche sollen vermehrt Patrouillen unterwegs sein, um Verstöße zu ahnden. Die Stadt ergänzte, dass sie zwar Aufklärungsarbeit leisten könne, die Durchsetzung der Regeln jedoch allein in der Verantwortung der Polizei liege.
Die Behörden gehen das Problem nun aktiv an: Neue Vorschriften und angepasste Lieferpläne sind in Arbeit, und Polizeistreifen sollen bald Verstöße ahnden, um die Sicherheit in der Fußgängerzone zu erhöhen.






