Bundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit drei Jahren mehr Gehalt
Claudia SeidelBundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit drei Jahren mehr Gehalt
Bundespolitiker in Deutschland erhalten 2025 eine Gehaltserhöhung von einem Prozent. Dies ist die erste Anpassung nach drei Jahren eingefrorener Bezüge für Spitzenbeamte. Von der Erhöhung betroffen sind unter anderem der Bundespräsident, der Bundeskanzler sowie Abgeordnete.
In den vergangenen drei Jahren blieben die Gehälter der Regierungsmitglieder und des Bundespräsidenten unverändert. Die Parlamentarier erhielten 2024 lediglich eine geringfügige Erhöhung, die nur der Hälfte der Inflationsrate entsprach. Die nun beschlossene Anpassung um ein Prozent ist die erste Veränderung seit Beginn dieser Gehaltsstagnation.
Die Gehaltserhöhung gilt für den Bundespräsidenten, den Bundeskanzler, den Vizekanzler sowie alle Mitglieder der Bundesregierung. Betroffen sind zudem die Abgeordneten des Nationalrats und des Bundesrats, der Präsident des Rechnungshofs sowie die Mitglieder der Volksanwaltschaft. Die Finanzierung von Parteien, Parlamentsklubs und Akademien bleibt hingegen in den nächsten zwei Jahren unverändert.
Die Österreichische Volkspartei (ÖVP), die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) und NEOS haben sich darauf verständigt, einen Prozess zur Reform der Politikergehälter einzuleiten. Die Erhöhung liegt unter der Inflationsrate, was laut Angaben der Verantwortlichen zur Haushaltskonsolidierung beitrage. Seit 1997 haben wiederholte Gehaltsstoppungen und unter der Inflation liegende Erhöhungen den realen Wert dieser Bezüge kontinuierlich verringert.
Die einprozentige Gehaltsanpassung tritt 2025 nach Jahren der Stagnation in Kraft. Sie betrifft nahezu alle hochrangigen Bundespolitiker, während andere Finanzmittel unangetastet bleiben. Die Maßnahme ist Teil umfassender Bemühungen, die öffentlichen Finanzen zu stabilisieren und gleichzeitig der langfristigen Erosion der Bezüge entgegenzuwirken.






