05 June 2026, 17:59

Bundesnetzagentur warnt vor Betrug bei Balkon-Solaranlagen – gefälschte Zahlungsaufforderungen im Umlauf

Strafzahlung für Balkon-Kraftwerk? Bundesnetzagentur warnt vor Betrug

Bundesnetzagentur warnt vor Betrug bei Balkon-Solaranlagen – gefälschte Zahlungsaufforderungen im Umlauf

Bundesnetzagentur warnt vor gefälschten Schreiben an Besitzer von Balkon-Solaranlagen

Die Bundesnetzagentur hat die Öffentlichkeit vor betrügerischen Briefen gewarnt, die sich an Besitzer von Mini-Photovoltaikanlagen auf Balkonen richten. Die gefälschten Schreiben fordern Zahlungen und drohen mit Bußgeldern – angeblich im Namen der Behörde. Empfänger werden aufgefordert, den Betrugsversuch umgehend bei der Polizei anzuzeigen.

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In den betrügerischen Schreiben wird den Adressaten vorgeworfen, ihre Solaranlagen nicht im Marktstammdatenregister angemeldet zu haben. Sie verlangen eine Zahlung von 41,60 Euro innerhalb von 14 Tagen und drohen bei Nichtbeachtung mit einem „vollen Strafgeld“ in Höhe von 208 Euro. Zudem werden die Besitzer aufgefordert, einen jährlichen EEG-Bericht einzureichen – alles Teil der Täuschung.

Tatsächlich können zwar Versäumnisse bei der Anmeldung einer Balkon-Solaranlage zu Bußgeldern führen, doch die Bundesnetzagentur bestätigt, dass es sich bei den Schreiben um Fälschungen handelt. Die angegebene Absenderadresse und Telefonnummern sind falsch – ein klarer Beweis, dass die Briefe nicht von der Behörde stammen. Die Bundesnetzagentur betont, dass echte Schreiben niemals Zahlungsaufforderungen enthalten würden.

Wer eine Balkon-Solaranlage installiert, muss diese innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme registrieren. Doch die Behörde rät Empfängern der gefälschten Schreiben, die Forderungen zu ignorieren und stattdessen Anzeige gegen unbekannte Täter zu erstatten.

Die Betrüger nutzen die Unsicherheit rund um die Meldepflicht für Kleinstanlagen aus. Die Bundesnetzagentur versichert, dass offizielle Schreiben niemals sofortige Zahlungen einfordern oder auf diese Weise mit Strafen drohen würden. Besitzer verdächtiger Briefe sollten die Angaben direkt bei der Behörde überprüfen und den Betrug melden.

Quelle