19 April 2026, 18:06

Bremen will Gewalt in Zügen mit mehr Personal und härteren Strafen stoppen

Schriftzug an einer Zugtür, der das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Verkehr fordert, mit Ausnahme- und Bußgeldinformationen, mittig mit einem Glasfenster auf der rechten Seite.

Bremen will Gewalt in Zügen mit mehr Personal und härteren Strafen stoppen

Bremen fordert schärfere Sicherheitsmaßnahmen in Zügen und Bahnhöfen

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Nach einer Zunahme von Angriffen auf Beschäftigte im Öffentlichen Verkehr setzt sich Bremen für strengere Schutzvorkehrungen in Zügen und auf Bahnhöfen ein. Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland über 3.200 körperliche Übergriffe auf Mitarbeiter im Nah- und Fernverkehr registriert. Die Stadt verlangt nun mehr Personal, härtere Strafen und klarere Regelungen, um das Problem einzudämmen.

Özlem Ünsal, Bremens Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, lehnt die Vorstellung ab, dass Technik allein für Sicherheit sorgen könne. Stattdessen plädiert die Hansestadt für einen flexiblen, risikobasierten Ansatz, um die Präsenz von Fahrpersonal und Sicherheitskräften in Zügen zu erhöhen. Laut dem Vorschlag müssen Mittel für zusätzliche Zugbegleiter und Sicherheitsmitarbeiter gesichert werden.

Bremen fordert zudem schärfere Konsequenzen für Täter, die Verkehrsmitarbeiter angreifen. Als Teil des Plans wird ein bundesweites Verbot von Waffen und Messern in Bahnanlagen diskutiert. Zudem verlangt die Stadt einen Echtzeit-Zugriff der Bundespolizei auf Videoaufzeichnungen aus den Zügen, um die Reaktionszeiten zu verkürzen.

Obwohl Bremen einen gemeinsamen Aktionsplan für mehr Sicherheit im Schienenverkehr begrüßt, besteht die Stadt auf klar definierte Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten. Zudem wurden zusätzliche Streifen der Bundespolizei gefordert, um Bahnhöfe und Züge regelmäßig zu überwachen.

Ziel der Maßnahmen ist es, die Gewalt gegen Beschäftigte im Verkehrssektor zu verringern und die allgemeine Sicherheit zu verbessern. Bei Umsetzung würden sie strengere Kontrollen, mehr Personal und schnellere Polizeieinsätze mit sich bringen. Bremens Vorschläge warten nun auf weitere Beratungen auf Bundesebene.

Quelle