Brandenburgs Koalition nach 100 Tagen in der Vertrauenskrise – AfD auf Rekordhoch
Greta WagnerBrandenburgs Koalition nach 100 Tagen in der Vertrauenskrise – AfD auf Rekordhoch
Brandenburgs SPD-CDU-Koalition in der Krise – schon nach 100 Tagen
Die rot-schwarze Koalition in Brandenburg sieht sich nur gut drei Monate nach Amtsantritt wachsender Unzufriedenheit ausgesetzt. Die öffentliche Zustimmung ist deutlich gesunken, viele Bürger zeigen sich enttäuscht von der Leistung und Politik der Regierung.
Eine aktuelle Umfrage zeigt: 62 Prozent der Brandenburger sind unzufrieden mit der Arbeit der CDU-SPD-Koalition. Nur noch 28 Prozent äußern sich zufrieden. Auch die Unterstützung für die Koalitionspartner hat sich verschoben: Die SPD läge bei einer hypothetischen Wahl unverändert bei 22 Prozent, die CDU würde jedoch auf 12 Prozent abstürzen. Gleichzeitig erreicht die AfD mit 37 Prozent einen neuen Rekordwert in der Wählergunst.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verlöre dagegen drei Prozentpunkte und läge bei nur noch 4 Prozent – damit verfehlte es die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament. Die Linke könnte hingegen drei Punkte hinzugewinnen und stünde bei 12 Prozent, während die Grünen leicht auf 6 Prozent zulegen würden.
Die Zustimmungswerte für Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sind auf 46 Prozent gesunken, nach 48 Prozent noch im Dezember 2025. Dennoch sprechen sich 57 Prozent der Bürger dafür aus, dass er bis zur Landtagswahl 2029 im Amt bleiben soll. Die Umfrage offenbart zudem Skepsis gegenüber den Regierungserfolgen: 62 Prozent zweifeln an Verbesserungen im Bildungsbereich.
Die aktuellen Zahlen zeichnen ein schwieriges Bild für Brandenburgs regierende Koalition. Zwar spiegeln Umfragen die Stimmung des Moments wider, sagen aber nichts über künftige Wahlergebnisse aus. Doch die öffentliche Meinung deutet auf eine unberechenbare politische Landschaft bis 2029 hin.
