Brandenburg führt Wohnsitzregeln für Migranten ein – Cottbus besonders betroffen
Brandenburg verhängt Wohnsitzbeschränkungen für Migranten - Brandenburg führt Wohnsitzregeln für Migranten ein – Cottbus besonders betroffen
Brandenburgs Innenminister René Wilke hat neue Wohnsitzregeln für Migranten angekündigt. Die am 16. Januar 2026 vorgestellten Maßnahmen sehen vor, Neuankömmlinge gezielt nach lokalen Kapazitäten und Infrastruktur in bestimmte Landkreise zu verteilen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über Schulgewalt und soziale Spannungen in Städten wie Cottbus.
Die Entscheidung ist das Ergebnis monatelanger Gespräche zwischen Wilke, Bildungsminister Steffen Freiberg und Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick. Im Mittelpunkt der Beratungen standen jüngste gewalttätige Vorfälle an Schulen, darunter ein dringender Appell von Eltern der Regine-Hildebrandt-Grundschule im Cottbuser Stadtteil Sachsendorf.
Nach den neuen Regeln können Migranten mit Aufenthaltserlaubnis verpflichtet werden, in zugewiesenen Gebieten zu wohnen. Ziel der Maßnahme ist es, eine Überkonzentration in bestimmten Städten zu verhindern, wo Behörden Integration und sozialen Zusammenhalt als gefährdet ansehen. Zunächst gelten die Regelungen in den Landkreisen Oberhavel, Uckermark und Dahme-Spreewald. Wilke begründete dies damit, dass die ungleiche Verteilung in Städten wie Cottbus bestehende Probleme verschärft habe. Die Politik ziele darauf ab, Geflüchtete gleichmäßiger zu verteilen und den Druck auf die städtische Infrastruktur zu verringern.
Die Wohnsitzauflagen werden zunächst in drei brandenburgischen Landkreisen eingeführt. Die Behörden erhoffen sich dadurch eine Entlastung für Schulen und Gemeinden. Die Neuregelungen markieren einen Kurswechsel in der Unterbringungspolitik des Landes.
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