BFC Dynamo triumphiere nach 6:3-Drama im Berliner Pokal-Halbfinale
Claudia SeidelBFC Dynamo triumphiere nach 6:3-Drama im Berliner Pokal-Halbfinale
BFC Dynamo sichert sich mit spektakulärem 6:3 nach Verlängerung das Finale im Berliner Pokal
In einem dramatischen Spiel setzte sich der BFC Dynamo mit 6:3 nach Verlängerung gegen Sparta Lichtenberg durch und zog damit ins Finale des Berliner Pokals ein. Die am Mittwochabend ausgetragene Partie war von roten Karten, Zuschauerausschreitungen und einer späten Aufholjagd geprägt, bevor Dynamo den Einzug ins Endspiel am 23. Mai perfekt machte.
Levin Mattmüller brachte den BFC Dynamo früh in Führung (7.), doch Sparta Lichtenberg konterte mit Treffern von Dominic Schmüser und Berkin Tonk und ging mit 2:1 in Führung. Bis zur Schlussphase blieb es eng, doch in der 89. Minute gelang Lloyd-Addo Kuffour der Ausgleich, der die Verlängerung erzwang.
Das Spiel wurde für elf Minuten unterbrochen, nachdem es außerhalb des Stadions zu Ausschreitungen und Pyrotechnik-Einsätzen gekommen war. Nach der Fortsetzung sah Spartas Kapitän Ömer Toktumur in der 109. Minute die Rote Karte, sodass seine Mannschaft in Unterzahl weiterspielen musste.
In der Verlängerung folgte ein Torreigen: Rufat Dadashov brachte Dynamo in der 103. Minute in Führung, doch Marko Trojanovic glich kurz darauf für Sparta aus. Doch dann übernahm Leander Fritzsche das Kommando – mit einem Hattrick (101., 107., 128.) besiegelte er den 6:3-Erfolg und den Finaleinzug für den BFC Dynamo.
Gegner im Endspiel am 23. Mai im Mommsenstadion ist die VSG Altglienicke. Der Sieg krönt eine chaotische, von Spät-Drama, Disziplinarmaßnahmen und einer entscheidenden Verlängerung geprägte Partie. Nun bereitet sich der Verein auf die Chance vor, in Berlin den Pokal zu gewinnen.






