Berlin setzt mit Deep-Tech-Agenda auf KI, Biotech und Mikroelektronik als Zukunftsmotoren
Emilia KönigBerlin setzt mit Deep-Tech-Agenda auf KI, Biotech und Mikroelektronik als Zukunftsmotoren
Die Berliner Regierung hat die Deep-Tech-Agenda Berlin verabschiedet, um die Position der Hauptstadt als führender Innovationsstandort langfristig zu sichern. Mit der neuen Strategie will die Stadt ihre Wettbewerbsfähigkeit in den kommenden zehn Jahren gezielt stärken. Nach Ansicht der Verantwortlichen müssen dringend weitere Maßnahmen ergriffen werden, um Berlins Zukunft als Wirtschaftszentrum abzusichern.
Die rot-schwarze Koalition unterstützt die Agenda, um ein technologisch geprägtes Wachstum voranzutreiben. Im Fokus stehen dabei Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Mikroelektronik – Schlüsselsektoren, die künftig weiter ausgebaut werden sollen. Diese Branchen treiben bereits jetzt ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum in der Stadt voran.
Aktuell sind in Berlin zwischen 600 und 1.000 Deep-Tech-Unternehmen ansässig, ihre Zahl wächst rasant. Zu den lokalen Innovationen zählen etwa eine nicht-invasive Methode zur Blutzuckermessung oder eine pinguinförmige Drohne, die für Unterwasser-Rettungseinsätze entwickelt wurde. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey bezeichnet Deep Tech als einen „entscheidenden Wirtschaftszweig für Berlin“.
Das Programm sieht gezielte Fördermittel vor, um das Deep-Tech-Ökosystem zu stärken. Stadtvertreter warnen jedoch, dass internationale Konkurrenten in den Bereichen Mikroelektronik und Biotechnologie aufholen. Berlin müsse in diesen Feldern seine Unabhängigkeit wahren, um die Spitzenposition zu halten, betonen sie.
Die Agenda skizziert einen klaren Fahrplan, mit dem sich Berlin zur führenden Innovationsmetropole Europas entwickeln soll. Sie baut auf den bestehenden Stärken der Stadt im Deep-Tech-Bereich auf. Die Regierung erwartet, dass die Strategie zusätzliche Investitionen anzieht und das Wachstum in zukunftsweisenden Branchen beschleunigt.






