Berlin scheitert beim Wohnungsbau: Nur 11.000 neue Wohnungen 2021
Berlin baute 2021 nur 11.000 neue Wohnungen – deutlich weniger als erwartet
Die Hauptstadt verfehlte die Prognosen von Experten deutlich: Im vergangenen Jahr wurden lediglich 11.000 neue Wohnungen fertiggestellt. Berlins Bausenator zeigte sich enttäuscht und verwies auf die anhaltenden Schwierigkeiten bei der Wohnraumschaffung.
Die aktuellen Zahlen belegen einen deutlichen Rückgang beim Wohnungsneubau. Nur 9.524 Wohneinheiten entstanden in Neubauten – fast ein Drittel weniger als im Vorjahr. Weitere 1.503 Wohnungen gingen auf Sanierungen und Erweiterungen zurück, mehr als doppelt so viele wie 2020.
Der Großteil der neuen Wohnungen entfiel auf Mehrfamilienhäuser mit 8.627 Einheiten, während lediglich 804 Ein- oder Zweifamilienhäuser fertiggestellt wurden. Spitzenreiter unter den Bezirken war Treptow-Köpenick mit 1.891 neuen Wohnungen, gefolgt von Pankow (1.355) und Lichtenberg (1.343). Schlusslicht war Reinickendorf mit nur 120 fertigen Wohneinheiten.
Christian Gaebler, Berlins Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, räumte ein, dass die Zahlen „nicht zufriedenstellend“ seien. Er betonte, dass die Stadt weiterhin vor großen Herausforderungen stehe, um den Wohnungsbedarf zu decken.
Die Daten für 2021 bestätigen die Verlangsamung des Wohnungsbaus in Berlin. Mit weniger Neubauten und einer ungleichen Verteilung über die Bezirke bleiben die Baubranchenprobleme ungelöst. Die Verantwortlichen stehen nun unter Druck, die Defizite in der künftigen Planung auszugleichen.






