27 March 2026, 06:07

Bergische Runde diskutiert Zukunft der Seniorenpolitik in der Region

Ein Diagramm mit dem Titel "Verantwortung in der Gemeinde" mit drei miteinander verbundenen Kreisen um einen zentralen Kreis, alle in hellen Farben mit fetter Schrift.

Bergische Runde diskutiert Zukunft der Seniorenpolitik in der Region

Treffen der Bergischen Runde: Kommunen diskutieren Herausforderungen für ältere Bürger

Beim jüngsten Treffen der Bergischen Runde kamen lokale Delegationen zusammen, um zentrale Themen zu erörtern, die ältere Einwohnerinnen und Einwohner betreffen. Im Fokus standen Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, digitale und traditionelle Zahlungssysteme sowie die Bedeutung von Seniorenbeiräten. Die Veranstaltung beleuchtete zudem laufende Bemühungen, selbstbestimmtes Wohnen zu fördern und lokale Netzwerke zu stärken.

Vertreter aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen berichteten über die Entwicklungen in ihren Kommunen. Trotz unterschiedlicher Standorte zeigten sich ihre Herausforderungen auffällig ähnlich. Radevormwald etwa befragt derzeit rund 3.000 ältere Menschen, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen.

In den Diskussionen wurde die Rolle der Seniorenbeiräte als Bindeglied zwischen Verwaltung und älteren Bürgern betont. Zudem wurden Wege zur Verbesserung der Barrierefreiheit ausgelotet, während konkrete Maßnahmen für digitale Zahlungssysteme nicht näher erläutert wurden. Zwar erreichte die Website der Stadt Stuttgart bei der Barrierefreiheit 76,4 Prozent, und das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) setzt Standards für digitale Angebote – doch wie Zahlungsvorgänge inklusiver gestaltet werden können, bleibt vorerst offen.

Der nächste Bergische Seniorentag findet im April 2028 in Wuppertal statt und steht unter dem Motto "Prävention". Die Bergische Runde bleibt eine zentrale Plattform, um Ideen auszutauschen und die Seniorenpolitik in der Region abzustimmen.

Das nächste Treffen ist für den 21. Mai 2026 geplant.

Die Runde unterstrich erneut den Bedarf an besserer Barrierefreiheit und stärkeren Unterstützungsnetzwerken für ältere Menschen. Mit einem weiteren Treffen der Bergischen Runde 2026 und dem Seniorentag 2028 wird die fortlaufende Zusammenarbeit künftige Initiativen prägen. Die Kommunen zeigen sich entschlossen, gemeinsame Herausforderungen anzugehen und die Lebensqualität von Senioren zu verbessern.

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