26 April 2026, 14:12

Bayerns Frauen kämpfen mit Roten Karten um Champions-League-Traum gegen Barcelona

Eine weitere haarige Debatte

Bayerns Frauen kämpfen mit Roten Karten um Champions-League-Traum gegen Barcelona

Bayern Münchens Champions-League-Halbfinal-Hinspiel gegen Barcelona endet in der Kontroverse

Das Hinspiel des Champions-League-Halbfinales zwischen dem FC Bayern München und dem FC Barcelona endete in einer hitzigen Debatte, nachdem zwei Rote Karten den hart umkämpften 1:1-Unentschied überschattet hatten. Vor rekordverdächtigen 31.000 Zuschauern – der größten Kulisse, die je eine Frauenmannschaft des FC Bayern in einem europäischen Wettbewerb erlebte – steht das deutsche Team nun ohne eine Schlüsselspielerin in der Abwehr und ohne seinen Trainer für das Rückspiel da.

Barcelona ging früh in Führung, als Ewa Pajor in der 8. Minute traf. Die Münchnerinnen kämpften sich zurück, wobei Pernille Harder eine entscheidende Rolle im Spielaufbau zu Franziska Ketts Ausgleichstreffer in der 69. Minute spielte.

Die Partie nahm eine dramatische Wende in der 79. Minute, als Kett des Feldes verwiesen wurde, nachdem sie Salma Paralluelo am Zopf gezogen hatte. Der Vorfall erinnerte an die Rote Karte für Kathrin Hendrich bei der Europameisterschaft 2025 wegen eines ähnlichen Vergehens. Bayern-Trainer José Barcala sah kurz darauf die zweite Gelb-Rote Karte, nachdem er gegen die Entscheidung protestiert hatte – die Mannschaft stand damit nur noch mit neun Spielerinnen auf dem Platz.

Nach dem Spiel argumentierte Bianca Rech, die sportliche Leiterin der Bayern-Frauen, dass die Rote Karte gegen Kett ungerechtfertigt gewesen sei. Trotz der Rückschläge zeigte sich Giulia Gwinn zuversichtlich, dass der FC Bayern die Chance auf das Finale noch wahrnehmen könne.

Die beiden Roten Karten bedeuten, dass die Münchnerinnen im Rückspiel gegen Barcelona ohne Kett und Barcala antreten müssen. Nun gilt es für das Team, sich zu sammeln, bevor im entscheidenden Spiel die Champions-League-Träume auf dem Spiel stehen. Das Rückspiel wird zeigen, ob der FC Bayern den disziplinarischen Dämpfer überwinden und ins Finale einziehen kann.

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