27 April 2026, 14:10

Aldi Süd streicht 1.250 Stellen – Digitaltochter besonders betroffen

Liniendiagramm auf einem weißen Hintergrund mit der Beschriftung "Die Vorteile der gestiegenen Produktivität der letzten 35 Jahre sind nicht an die Mittelschicht gegangen", das die Produktivitätssteigerung ohne entsprechende Gewinne für die Mittelschicht zeigt.

Aldi Süd streicht 1.250 Stellen – Digitaltochter besonders betroffen

Aldi Süd kündigt Streichung von 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr an

Der Discounter will vor allem im Digitalbereich, der erst im vergangenen November gegründeten Tochter Aldi DX, Arbeitsplätze abbauen. Das Unternehmen betont, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde – stattdessen werden Abfindungsangebote unterbreitet.

Zuvor hatte Aldi Süd seine IT-Belegschaft auf über 4.000 Mitarbeiter ausgebaut. Nun soll der Eigenbetrieb zurückgefahren und mehr Technologieaufgaben an externe Dienstleister ausgelagert werden. Über 1.000 der Stellenstreichungen entfallen auf Aldi DX, eine Tochtergesellschaft, die eigentlich die Arbeitgebermarke stärken und im Rahmen des Projekts "AHEAD" die globale IT des Konzerns standardisieren sollte.

Auch Aldi International Services, die in Salzburg ansässige internationale Einkaufsorganisation der Gruppe, ist von den Einschnitten betroffen. Die Sparte übernimmt grenzüberschreitende Funktionen für den gesamten Aldi-Konzern.

Der indische IT-Dienstleister Tata Consultancy Services wird seine Zusammenarbeit mit Aldi Süd weiter ausbauen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Technologielandschaft des Händlers zu verschlanken und zu modernisieren.

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Die Umstrukturierung markiert einen Kurswechsel: Künftig soll es weniger feste IT-Stellen im Haus geben, stattdessen wird die Abhängigkeit von externen Partnern steigen. Betroffene Mitarbeiter erhalten freiwillige Abfindungsregelungen. Aldi Süd versichert, dass keine betriebsbedingten Entlassungen geplant seien.

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