Agrarminister Rainer begrüßt GAP-Reformen für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit
Claudia SeidelAgrarminister Rainer begrüßt GAP-Reformen für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die Reformvorschläge des Europäischen Parlaments zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Die Anregungen stammen vom Berichterstatter Norbert Lins und zielen darauf ab, die Unterstützung für Landwirtinnen und Landwirte in ganz Europa neu zu gestalten.
Rainer sprach sich für die Beibehaltung der zweisäuligen Struktur der GAP aus. Er verglich sie mit einer tragenden Säule in einem Haus, die für Stabilität unverzichtbar sei. Zudem unterstützte der Minister Pläne, kleinere Betriebe im Rahmen der Reform bei den ersten Hektarflächen stärker zu berücksichtigen.
Der Minister betonte die Bedeutung der Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit, Arbeitsplätze und die regionale Wertschöpfung. Rainer argumentierte, eine starke GAP sei für diese Ziele unerlässlich. Darüber hinaus forderte er eine intensivere Förderung von jungen und neu einsteigenden Landwirtinnen und Landwirten, um einen reibungslosen Generationswechsel zu gewährleisten.
Die vorgeschlagenen Änderungen sollen mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft fördern. Rainers Unterstützung unterstreicht das Engagement Deutschlands für eine leistungsfähige GAP. Die Reformen könnten in den kommenden Jahren die Verteilung der Agrarsubventionen grundlegend verändern.






